kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christin aus Rache vergewaltigt 21. September 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 02:19

“Ich danke Gott, sonst hätte meine Angst nie aufghört

 

Sexuelle Gewalt ist in Pakistan ein ebenso perfides wie verbreitetes Mittel, um Christinnen zu demütigen und mit einer Zwangsehe zum Übertritt zum Islam zu zwingen. Solche Vergewaltigungen gelten landläufig nicht einmal als Verbrechen. Die meisten Fälle bleiben unbestraft. Aus Scham zeigen die Opfer die Tat meist nicht an. Auch die 27-jährige Shaista Samuel wurde Opfer eines solchen Verbrechens, nachdem sie den Heiratsantrag eines Muslims abgelehnt hatte. Doch Shaista bewies trotz Scham und Angst großen Mut: Sie zeigte die Vergewaltigung bei der Polizei an. Die Täter sind seither untergetaucht, und die Gefahr von Vergeltungsmaßnahmen ist hoch. Open Doors bittet, für Shaista Samuel und ihre Familie zu beten.   

 

Folgenreicher Antrag: Shaista Samuel arbeitet in einem Krankenhaus in Shadman in der Provinz Punjab. Sie kannte Ali Adnan gut. Er arbeitete in der Buchhaltung der Klinik, und gelegentlich besuchte er sie und ihre Familie zu Hause. Eine Tages gestand Adnan der jungen Frau seine Liebe und machte ihr einen Heiratsantrag. Doch sie lehnte ab. Sie sehe in ihm lediglich einen Freund, und zudem habe jeder einen anderen Glauben, erklärte sie ihm. Adnan sah sich zutiefst gedemütigt. In den folgenden Tagen versperrte er ihr im Krankenhaus den Weg und bedrängte sie am Telefon. Sogar das Haus ihrer Eltern wollte er anzünden, sollte Shaista sich weiterhin weigern zum Isam überzutreten und seine Frau zu werden. Am 21. August bekam sie seine Rache auf brutale Weise zu spüren: Adnan tauchte mit einem Komplizen vor dem Krankenhaus auf. Er packte die junge Frau und zerrte sie zu seinem Auto. Der andere Mann hielt ihr eine Pistole an den Kopf und sie fuhren zu einem Haus in Lahore. Dort vergewaltigte Adnan sie. Dabei ließ er sich von seinem Handlanger filmen, um das Video später als Druckmittel für Shaistas Schweigen zu benutzen. “Adnan sagte, sie würden mich erschießen, wenn ich schreie. Sie drohten damit, das Video meinen Eltern zu zeigen und ins Internet zu stellen”, erinnert sich Shaista. “Sie haben mein Leben zerstört.”

 

“Gott rettete mich”: Gepeinigt von Scham und aus Furcht davor, das Ansehen ihrer Familie zu ruinieren, erzählte Shaista niemanden von ihrem Schicksal – nicht einmal ihren eigenen Eltern. Doch Adnan begann, sie telefonisch zu nötigen. “Zuerst verlangte er, dass ich zum Islam übertrete”, erzählt sie, “Dann forderte er sexuelle Gefälligkeiten und drohte, mit dem Vergewaltigungsvideo zu mir nach Hause zu kommen.” Dies tat er schließlich auch. Doch anders als erwartet, stellten sich Shaistas schockierte Eltern vor ihre Tochter und gaben sie nicht in die Zwangsehe. Stattdessen erstatteten sie bei der Polizei Anzeige gegen Adnan und seinen Komplizen. “Ich danke Gott, dass er mich vor Adnans weiteren Nötigungen gerettet hat; andernfalls hätte ich für den Rest meines Lebens in Angst gelebt.”  Da die Polizei die Strafverfolgung nur sehr zögerlich aufnahm, konnten die beiden Männer untertauchen und sogar vorsorglich unter einigen Auflagen Haftverschonung erwirken {Quelle: www.opendoors-de.org}.

 

 

Überschwemmungen in der Provinz Sindh:

Christen und Hindus

erhalten als „Unberührbare“ unter den religiösen Minderheiten keine Hilfe
 

 

Hyderabad – Fidesdienst: Unter den Flutopfern in der südpakistanischen Provinz Sindh, erhalten christliche und hinduistische Familien aus tribalen Stämmen, die so genannten „Unberührbaren“ (Dalit), keine Hilfe, vielmehr werden sie aus den von der Regierung eingerichteten Aufnahmecamps weg geschickt. Dies beklagt die Diözese Hyderabad gegenüber dem Fidesdienst. Auch in der Region tätige Hilfswerke bestätigen die Nachricht. Heftige Regenfälle in der Region Sindh, die auch in den kommenden Tagen anhalten werden, haben dort erneut zu Überschwemmungen geführt. Von 23 Verwaltungsdistrikten der Region sind 22 und damit über 5 Millionen Menschen betroffen (vgl. Fidesdienst vom 13/09/2011).

 

Der Generalvikar der Diözese Hyderabad in Sindh, P. Samson Shukardin (ofm), der auch die Kommission „Justitia et Pax“ der Diözese leitet, teilt dem Fidesdienst mit: „Wir befinden uns in einer Notlage, die ganze Diözese ist betroffen. Es gibt in unserer Diözese 16 Pfarreien und alle 16 Gemeindepfarrer haben uns um Hilfe gebeten. Bei den Obdachlosen handelt es sich größtenteils um Hindus, doch es befinden sich auch zahlreiche christliche und muslimische Familien darunter. Die Caritas und andere Hilfswerke verteilen Lebensmittel, Medikamente und Zelte unter den Flutopfern. Ich habe bereits einige betroffene Gebiete besucht: die Menschen sind in Not und ziemlich hoffnungslos“. Unterdessen wandte sich Bischof Max John Rodrigues von Hyderabad in einer Botschaft an die Gläubigen, in der er sie ermutigt und aufruft „auf Gott und auf die Hilfe der Mitmenschen zu vertrauen“.

 

Die Ortskirche berichtet unterdessen von Diskriminierungen bei der Verteilung der Hilfsmittel, wie dies bereits bei der Flutkatastrophe 2010 geschah. P. Shukardin erklärt diesbezüglich: „Dazu kommt es aus religiösen Gründen und auf der Grundlagen des Kastensystems. Betroffen sind vor allem Menschen aus tribalen Völkern, die in 8 unserer 16 Pfarreien leben. Im Distrikt Badin an der Grenze zu Indien leben Mitglieder des Stammes der Parkari. Der Pfarrer berichtete mir, dass in zwei staatlichen Aufnahmecamps Christen weg geschickt wurden. ‚Euch helfen die westlichen Missionare’, lautete die Begründung. Diese Menschen werden nicht nur wegen ihrer Religion diskriminiert, sondern auch weil man sie als „Dalit“, d.h. „Unberührbare“ (auf der Grundlage des alten indischen Kastensystems, Anm. d. R.) betrachtet, und deshalb wegschickt.“

 

Pakistanische Hilfswerke, die ebenfalls in der Region tätig sind, bestätigen gegenüber dem Fidesdienst, dass im Distrikt Badin auch Hindus aus den niedrigen Kasten nicht in den staatlichen Camps aufgenommen wurden, denn „Dalit können nicht neben Muslimen untergebracht werden“. Tausende Flutopfer unter den Dalit, müssen also, trotz anhaltender Regenfälle, „unter freiem Himmel“ campieren. Deshalb bitten die Nichtregierungsorganisationen um das Eingreifen des Provinzministers Mohan Lal Kohistani, und um dessen Engagement zum Schutz der religiösen Minderheiten in der Provinz Sindh und die Beendigung der Diskriminierung.

 

 

Nicht vergessen! Gebetstag für verfolgte Christen

 

Gebetsgottesdienste am 13. November – Open Doors verschickt kostenloses Vorbereitungsmaterial

 

Jetzt anmelden und mitmachen: Am Sonntag, dem 13. November, können Hunderte von Kirchengemeinden in Deutschland wieder aktiv verfolgten Christen mit Gebetsgottesdiensten beistehen. Anlass ist der “Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen”. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Christen in Eritrea, Pakistan und Algerien. Unterstützt werden teilnehmende Gemeinden dabei vom überkonfessionellen christlichen Hilfswerk Open Doors. Denn ab sofort kann für die Gestaltung eines Gebetsgottesdienstes das umfangreiche Vorbereitungsmaterial bei Open Doors Deutschland (Kelkheim) bestellt werden. Das kostenlose Materialpack inklusive einer DVD enthält kurze Filmclips, Länderinformationen und konkrete Gebetsanliegen sowie eine Unterschriftenaktion zum Schutz der Christen in Algerien.

 

Um Kinder zum Gebet für die Kinder der verfolgten Kirche zu motivieren, gibt es altersgerechtes Kindermaterial. Das bunt illustrierte Heft mit DVD gibt Gemeindemitarbeitern eine Anleitung für die Gestaltung einer Kinderstunde unter dem Thema “Gott verlässt seine Kinder nie”.  Auch in diesem Jahr wurde es in Kooperation mit der “Kinder-Evangelisations-Bewegung” (KEB, Breidenbach) erstellt. Es enthält neben einem kompletten Stundenentwurf mit Bildern zu einer biblischen Geschichte auch Gebetskarten und eine Anleitung für das Gebetsspiel “Acht Länder, acht Kinder”. Bestellung des kompletten Gottesdienst-Materialpacks hier… Bestellung Material 

 

Beten ist aktive Hilfe: “Wir rufen Kirchengemeinden deutschlandweit dazu auf, diesen Tag zu nutzen, um vor Gott für Millionen von Glaubensgeschwistern einzutreten”, appelliert Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland (Kelkheim). “Denn verfolgte Christen bitten uns als Erstes um Gebet. Dieser Gebetstag gibt daher die Möglichkeit, als ganze Gemeinde auf diese Bitte zu antworten und fest damit zu rechnen, dass Gott auf Gebet hin handelt.” Gebet sei somit aktive und konkrete Hilfe. Wann immer die Betroffenen davon erfahren, dass Christen in aller Welt für sie beten, so Rode weiter, sei dies eine ungeheure Ermutigung für die Hunderte von Christen in den Gefangenlagern in Eritrea oder Christen in Pakistan, die Tag für Tag erleben, wegen ihres Glaubens als Bürger zweiter Klasse angegriffen und ausgegrenzt zu werden.

 

Seit vielen Jahren ruft Open Doors gemeinsam mit der “Weltweiten Evangelischen Allianz” zu dem Gebetstag am 2. Sonntag im November auf. Allein im vergangenen Jahr bestellten rund 1.500 Kirchengemeinden und nahezu 1.200 Kindergruppen das Vorbereitungsmaterial von Open Doors für den Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen. Alternativ kann der Gebetstag auch an einem anderen Sonntag um den 13. November durchgeführt werden.

Pressekontakt:  Open Doors  –  Postfach 1142  –  D-65761 Kelkheim
T +49 6195-6767180   –  F +49 6195-6767181  –  E pressebuero@opendoors-de.org

 

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