kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Religion kann niemals Terror rechtfertigen 12. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:29

Düsseldorf/Berlin/Rom/Genf (idea): Religion kann und darf niemals Terror und Gewalt rechtfertigen. Dazu mahnen Kirchenleiter aus Anlass des Gedenkens an die Terroranschläge vom 11. September 2001. Bei den vom islamisch-extremistischen Terrornetzwerk El Kaida verübten Selbstmordattentaten kamen in New York, Washington und Shanksville (US-Bundesstaat Pennsylvania) fast 3.000 Menschen ums Leben. Für den EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), ist das Gedenken an das Inferno vor zehn Jahren „eine Ermahnung, in allen Religionen Gewalt legitimierende Elemente zurückzudrängen und den friedenschaffenden und friedenserhaltenden Dienst der Religionen zu fördern“. Religion dürfe nicht zum Instrument politischer Absichten werden. Christen sollten vielmehr die Friedfertigkeit des Glaubens betonen, erklären und erkennbar leben.

 

Huber: Terror beim Namen nennen: Der frühere EKD-Ratsvorsitzende, Bischof i.R. Wolfgang Huber (Berlin), sieht zwei große Aufgaben: den Terror – auch den religiös begründeten – unerschrocken beim Namen zu nennen und sich zugleich vor pauschalen Urteilen über eine ganze Religion zu hüten. Deutlich kritisiert werden müsse der Missbrauch des Glaubens an Gott sowie des Islam durch Organisationen wie El Kaida, um ihr mörderisches Tun zu rechtfertigen, sagte Huber der Zeitung „Mannheimer Morgen“. Es sei eine „religiös ganz aberwitzige Vorstellung“, dass ein Terrorist vor Gott zum Märtyrer werde. Aber es gebe auch keinen Anlass, den Islam als Ganzes zu verdächtigen und von einem Kampf der Kulturen zu sprechen. Huber: „Es geht vielmehr um einen Kampf der Kultur.“ (more…)

 

Drei Jahre wegen «Koranschändung»

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 18:56

Tamirat Woldegorgis verbüßt drei Jahre Haft.

Der 30-Jährige hat angeblich «Jesus ist Herr» in einen Koran geschrieben und das Buch somit entweiht.


 
  
Tamirat Woldegorgis, 30, ist Mitglied einer Pfingstkirche und Vater zweier Kinder. Er stammt aus der Kleinstadt Moyale in der Region Oromia. Als Schneider arbeitete er zusammen mit einem Muslim. Eines Tages bemerkte dieser, dass Woldegorgis auf einem Stoffstück die Worte «Jesus ist Herr» angebracht hatte. Indes behauptete er gegenüber dem Imam einer lokalen Moschee, sein christlicher Arbeitskollege Woldegorgis habe die Worte in einen Koran geschrieben und somit den Koran gelästert. In Äthiopien sind zwar 63 % der Einwohner Christen. Doch die dezentrale Staatsstruktur räumt den einzelnen Regionen große rechtliche Autonomie ein. So gelang es muslimischen Führern in Gebieten wie Oromia, islamische Rechtsvorschriften mit der Scharia als Vorbild einzuführen.
 

Ohne Beweise verurteilt: Tamirat Woldegorgis konnte nie nachgewiesen werden, dass er «Jesus ist Herr» tatsächlich in einen Koran geschrieben hatte. (more…)

 

Koptisches Dorf von Muslimen blockiert

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 18:20

Um den Abriss eines erst kürzlich legal rekonstruierten Kirchengebäudes zu erzwingen, haben Muslime sämtliche Zugänge zum Dorf Elmarinab in der Assuan-Provinz Ägyptens abgeriegelt.

 

Bereits im Vorfeld hatte es mehrfach Beschwerden muslimischer Dorfbewohner über die St. Georgs-Kirche gegeben. Nachdem ein „Versöhungstreffen“ unter der Leitung des Militärs am Freitag, den 02. September 2011 zunächst zu einer Befriedung der Situation geführt hatte, geriet die Situation jedoch schon bald wieder außer Kontrolle. In besagtem „Versöhnungstreffen“ hatten die Christen massive Zugeständnisse an die Muslime gemacht. Der Einsatz von Kirchenglocken, Kreuzen oder Lautsprechern wurde von ihnen freiwillig eingeschränkt. Wie der örtliche Priester, Pater Makarios Boulos, sagte: „Um des lieben Friedens willen.“  (more…)

 

Türkisch-ägyptische Gespräche zu Israel

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:01

Erdogan in Kairo erwartet

Israel ist eingekesselt zwischen Staaten, die es bedroht und von denen es sich selbst bedroht sieht. Zwei seiner bisher wichtigsten regionalen Partner wollen jetzt über die jüngsten Spannungen miteinander reden – ohne Israel.

 

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoganwird am Montagabend zu einem offiziellen Besuch in Kairo erwartet. Der Visite kommt vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen zwischen Israel und seinen langjährigen regionalen Partnern, der Türkei und Ägypten, gesteigerte Bedeutung zu. Nach Berichten von Medien in Kairo wird Erdogan an diesem Dienstag auch vor der in Kairo ansässigen Arabischen Liga sprechen. Am Wochenende hatte eine wütende Menge die israelische Botschaft in Kairo gestürmt. Die Türkei hatte Anfang des Monats den israelischen Botschafter des Landes verwiesen. In Ägypten und in der Türkei stößt die Politik Israels gegenüber den Palästinensern auf starke Ablehnung. {Quelle: www.stern.de}

 

Erdogan will arabischen Umbruch mitgestalten

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Ägyptens Revolution hat ihre Unschuld verloren

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:23

In Ägypten zeigt sich die alte arabische Krankheit:

Wer programmatisch nichts zu bieten hat, kann immer noch gegen Israel hetzen.

 
 
Der Sturm auf die israelische Botschaft in Kairo stellt ein unverzeihliches Versagen des ägyptischen Staates dar. Die Unverletztlichkeit diplomatischer Vertretungen ist eine der ältesten und heiligsten Prinzipien im Umgang der Staaten untereinander. Deshalb war die Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft in Teheran 1979 solch ein Tabubruch. Und deshalb ist das, was nach dem Freitagsgebet in Ägypten geschah, weit mehr als eine kleine Verfehlung. Zumal die ägyptischen Sicherheitskräfte dem Treiben offenbar lange Zeit tatenlos zugesehen haben. Das ganze ist aber nicht allein ein Versagen des ägyptischen Sicherheitsapparates. Die Nacht vom Freitag auf Samstag ist auch die Nacht, in der die Revolution in Ägypten ihre Unschuld verlor. In den ersten Monaten der Aufstände hatte Israel kaum eine Rolle gespielt. (more…)
 

 
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