kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Äthiopien: Hunderte Christen aus Jimma-Region vertrieben 27. Juni 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 23:16

“Wir sind an unsere Grenzen gekommen”

 

Open Doors: Hunderte Christen aus der äthiopischen Jimma-Zone sind aus ihren Dörfern geflohen. Anfang März war es in der überwiegend von Muslimen bewohnten Region zu gewaltsamen Angriffen gekommen. Häuser von Christen und Kirchen wurden völlig zerstört. Lokale Kirchen unterstützen die Vertriebenen, doch seien sie angesichts der vielen Flüchtlinge an ihre Grenzen gekommen, berichtete Open Doors-Mitarbeiter Amare aus Jimma.

 

In Jimma-Stadt im Westen des ostafrikanischen Landes nahmen lokale Kirchen die erschöpften und traumatisierten Menschen in Empfang und versorgten sie mit Essen und Unterkünften. Viele von ihnen, darunter Mütter mit Kindern, waren mehr als fünf Stunden zu Fuß unterwegs gewesen. Mitarbeiter des Hilfswerkes für verfolgte Christen Open Doors berichteten, Ankömmlinge seien in Tränen ausgebrochen und hätten zu Gott gefleht. Mitarbeiter Amare: “Es war herzergreifend zu sehen, wie liebevoll und fürsorglich die Helfer sich um die Menschen kümmern. Jugendliche nahmen den Müttern, die ihre Kinder auf dem Arm trugen, schweres Gepäck ab. Andere arrangierten Plätze, wo sie sich ausruhen konnten”.

 

Angebliche Koranentweihung: Zum Ausbruch der sich ausbreitenden Angriffe kam es am 2. März, nachdem Muslime einen Christen beschuldigt hatten, einen Koran zerrissen und Seiten als Toilettenpapier benutzt zu haben. Binnen fünf Tagen sind in und um Asendabo in der Jimma-Zone Tausende verletzt und ein Christ getötet worden. Das Mitglied der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche (EOC) hatte sich in der “Mekane Yesus Kirche” versteckt; wurde jedoch entdeckt und als vermeintlicher Evangelist mit einem Schuss in die Brust getötet.

 

Nach Schätzungen von Kirchenleitern sollen an den Angriffen Mobs aus etwa 15.000 aufgebrachten Muslimen beteiligt gewesen sein. Sie verübten Brandanschläge auf 49 Kirchen und mindestens 28 Häuser. Etwa 4.000 Christen flohen in die Ortschaften Ako, Jimma, Dimtu und Derbo. Asendabo liegt etwa 300 Kilometer von der Landeshauptstadt Addis Abbeba entfernt in der Region Oromia. Allein in Ako sollen 2.500 Menschen angekommen sein. Dicht gedrängt harren sie dort aus.

 

Erst zerstören, dann töten: Wir sind so dankbar, hier zu sein”, sagte eine Mutter, nach ihrer Ankunft in Jimma-Stadt. “Sie haben unsere Kirche niedergebrannt. Polizisten rieten uns, die Gegend zu verlassen. Sie hätten keinen Befehl, auf die Angreifer zu schießen. Es sei daher besser für uns, an einen sicheren Ort zu fliehen.” Die Frau weiß nicht, was mit ihrem Haus geschehen ist. “Ich habe die Tür abgeschlossen und alles zurückgelassen. Wir haben gehört, wie Muslime sagten: ‘Nachdem wir ihre Kirchen und Häuser niedergebrannt haben, werden wir die Christen töten.” Aus welchem Dorf die Angreifer kommen, wisse sie nicht, aber sie seien mit Brandbomben bewaffnet gewesen. Obwohl örtliche Pastoren die Regierung und die Bundespolizei um Hilfe ersucht hatten, war es zunächst zu keinen entsprechenden Interventionen gekommen. “Beamte sagten uns, wir sollen unsere Mitglieder beruhigen”, berichtete ein Pastor. “Doch wie sollen wir sagen: ‘Bleibt ruhig’, während ihre Häuser und Kirchen niedergebrannt werden”?

 

Am Limit angekommen: “Es ist so traurig. Viele mussten alles zurücklassen”, sagte ein Kirchenleiter zu Amare. “Wenn der Regen einsetzt, wird die Situation noch schlimmer. Unter den Vertriebenen sind viele Kinder. Wir wissen nicht, wie lange die Menschen unter diesen Umständen hierbleiben können”. “Wir haben Essen und Trinkwasser nach Ako gebracht”, so ein anderer Pastor aus Jimma mit. “Wir tun, was wir können, doch es sind so viele, die versorgt werden müssen. Wir sind in Jimma an unsere Grenzen gekommen”.

 

Verfolgung von ehemaligen Muslimen: Die Jimma-Zone ist ein überwiegend von Muslimen bewohntes Gebiet im Bundesstaat Oromoia. Im Oktober 2006 kam es dort zu heftigen Angriffen auf Christen. Tausende äthiopischer Muslime sind dort zum Glauben an Jesus gekommen. Doch viele halten ihren neuen Glauben geheim und treffen sich Untergrundgemeinden. Als Reaktion auf die Konversionen haben lokale islamische Führer begonnen, Christen muslimischer Herkunft anzugreifen und die – in ihren Augen – “Abtrünnigen” zu isolieren. Im Februar dieses Jahres fand in der Jimma-Zone eine große islamische Konferenz statt. Einigen Christen war es gelungen, heimlich an dem Treffen teilzunehmen. Wie sie schilderten, haben muslimische Prediger gesagt, sie würden Mitglieder an die Ungläubigen (Anm.: gemeint sind Nicht-Muslime) verlieren. Wenn sie nichts dagegen unternähmen, wären sie in dieser Region bald Geschichte.

 

Liebe leben: Derzeit ist es zu keinen weiteren Übergriffen in der Region gekommen. Ein Angreifer wurde verhaftet. Er soll mehr als 20 Christen bedrängt haben, zum Islam zu konvertieren. Kirchenleiter bezweifeln eine Beruhigung der Lage. Zudem gibt die prekäre Situation der Vertriebenen Anlass zur Sorge. Viele Personen werden noch vermisst. Pastoren aus Jimma können sich kein genaues Bild der Lage machen. Beamte haben verboten, in betroffene Gebiete zu reisen. Solange die Regierung es den Flüchtlingen nicht erlaubt, zurück in ihre Wohngebiete zu gehen, solange sind die Menschen in Jimma und an anderen Orten herausgefordert, den Vertriebenen so gut es geht zu helfen. Eine weitere Herausforderung ist die Unterstützung jener Menschen, die alles verloren haben. “Die allgemeine Situation ist so schlimm, dass die lokalen Kirchen jede nur mögliche Hilfe benötigen”, so Amare. “Dies ist die Zeit, in der wir den verfolgten Christen in Jimma unsere Solidarität und unsere Liebe zeigen können. Durch Gebet und Hilfe: beides wird dringend gebraucht”.

 

3 Responses to “Äthiopien: Hunderte Christen aus Jimma-Region vertrieben”

  1. Der mit dem Koran tanzt Says:

    Den Koran als Klopapier zu benutzen halte ich auch für gefährlich.Man könnte sich etwas wegholen,jeder Arsch merkt doch was das für eine Krankheit ist.
    Das sieht man auch an den Abbdallah (?) der hier manchmal seine schlauen Kommentare gegen uns alle abgibt.
    Sicher hat er den Koran schon gegessen,mit der rechten Hand aber nur die andere steckt ja immer im Arsch,so wie es sich für einen Rechtgläubigen gehört.
    Schade um diese Menschen,wir werden sie nicht zivilisieren können ,sie wollen es auch nicht.Man sollte sie deswegen bei ihrer Heimreise helfen,und nicht immer über sie herziehen.
    Jeder Mensch sollte in seiner Heimat leben,und da ja bekanntlich alles Wissen u.alle großen Erfindungen von den Moslems sind,werden sie sicher auch Wege finden um Sand in Nahrungsmittel zu verwandeln,oder ihr Heizöl.
    Auch Kamele sind ja vielseitig einsetzbar und nutzbar,puhhu

    Achja SURA 4 Vers 14(18)

    Wer aber wider Allah und seinen Gesandten rebeliert und seine Gebote übertritt,den führt er in ein Feuer ewig darinnen zu verweilen,und es trifft ihn schändelnde Strafe

    Auch wichtig ; jetzt bei PRAKTIKA 20& auf alles (außer Tiernahrung)

  2. G.*-K.* Says:

    ja man denkt geht der Krieg noch immer weiter 1938-1945
    nur in einer anderen Form

    reichte Euch Verfolger der Krieg nicht -habt Ihr nicht selbst damals genug verloren-muesst ihr die Serie fortsetzen und nun was Euch angetan anderen antun?
    War es so lustig Euer Leid,dass ihr nicht daraus gelernt habt?
    Warum nehmt Ihr anderen den Frieden-könnt Ihr nicht denken mit Euren Gehirnen?und fühlen mit Euren Körpern??
    fühlen das Eigne Leid ist immer einleuchtend -warum nicht Mitfühlend sein??

  3. G.*-K.* Says:

    Sicher hat er den Koran schon gegessen,mit der rechten Hand aber nur die andere steckt ja immer im Arsch,so wie es sich für einen Rechtgläubigen gehört.

    Das gefällt mir weniger-wenn ich ehrlich bin.:denndas sei gewiss

    Jesus allein hat die Schlüssel zur Hölle und
    für unseren Eintritt in den Himmel bezahlt.

    Für diesen Auftrag bist du geboren,
    um aufzuschreiben und weiter zu sagen,
    was Ich dir zeigen und mitteilen werde.
    Weil diese Dinge wahr sind.
    Dein Ruf ist es, die Welt wissen zu lassen,
    dass es eine Hölle gibt
    und dass Ich, Jesus Christus, von Gott gesandt wurde,
    um die Menschen vor diesem Horror zu retten.

    Gehe und komme nicht an diesen Ort! Es ist ein sehr grässlicher
    Ort, voller Pein und schmerzerfüllter Qualen und unendlichem, ewigem Leid. Deine Seele
    wird immer leben. Die Seele lebt für immer und ewig. Es ist pure Wirklichkeit, dass deine
    Seele entweder in den Himmel oder in die Hölle geht!
    Wenn du denkst, dass die Hölle hier auf der Erde sei, so hast du damit recht! Sie ist hier!
    Die Hölle ist im Zentrum der Erde und die Seelen, die sich dort befinden, sind Tag und
    Nacht in Qualen. Dort gibt es keine Parties, keine Liebe, kein Mitleid, keine Ruhe. Nur
    ein Ort voll von unvorstellbarem Leid.

    Jesus
    „Die Hölle hat einen Körper (wie eine menschliche Gestalt),
    die im Zentrum der Erde auf ihrem Rücken liegt. Die Hölle ist wie ein menschlicher Körper
    geformt – sehr groß und mit vielen Folterkammern.“
    „Erinnere dich daran, den Menschen auf der Erde zu erzählen, dass die Hölle eine
    Realität ist. Millionen verlorener Seelen sind hier und mit jedem Tag werden es mehr.
    Am Tag des Jüngsten Gerichts werden Tod und Hölle in den Feuersee geworfen – dies ist
    der zweite Tod.“


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