kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten und die Türkei stellen sich immer offener und provokanter hinter Hamastan und gegen Israel 31. Mai 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 01:25

Es hört sich vielleicht recht nebensächlich an – angesichts der Rafah-Grenzöffnung und der kommenden 15 Schiffe-1500 Mann-Gasaflotte – gerade damit zu beginnen, aber letzte Woche gab es eine kleine Nachricht darüber, dass eine israelische Theateraufführung in der Türkei abgesagt  werden musste, nachdem eine ernsthafte Gefahr für die israelischen Schauspieler bestand.

 

Man hatte mitbekommen, dass die Karten zu der Aufführung des ‘Cameri’ Theaters gruppenweise von sonst eher Theater-unauffälligen türkischen Islamisten gekauft wurden und man sich im Internet auf Gewalt vorbereitete. Die Theaterleute versuchten noch ein bisschen die Sache auszuloten und redeten mit türkischen Freunden, da aber weder die israelische Botschaft noch die türkische Staatsmacht ihre Sicherheit garantieren wollten, packten sie wieder ein und flogen nach Tel Aviv zurück. Warum erzähl ich dies doch scheinbar so typische antiisraelische Anekdoetchen aus unserer gemeinen Umwelt? Diese Tel Aviver Theaterleute sind nicht gerade dafuer bekannt ‘rechte Hardliner’ oder ‘Bibi-Freunde’ zu sein, sonder eher ‘nette Palaestinenserfreunde’, aber uups, na sowas – den tuerkischen Islamisten ist das ganz egal.

 

Juden sollten wissen, was es bedeutet, wenn weder ihre politisch oder religiöse Ausrichtung für ihre selbsterklärten Totfeinde eine Rolle spielen. Wenn Israelis nur noch für ihr ‘Israeli-sein’ gehasst und angegriffen werden, egal welche politische Position sie vertreten (nicht, dass ich Feindschaft gegen ‘rechte Israelis’ unterstützte!), sollte es allen klar werden: Es geht hier nicht mehr um Politik, um Land, Wasser etc., es geht um den jüdischen Staat, um Juden, die ihr Schicksal selbst lenken wollen, und so weh es den lieben liberalen Freunden des ‘arabischen Frühlings’ und der ‘Palästiennser’ tut, wenn sie dieses Wort hören, aber das ist nur noch blinder und hasserfüllter Antisemitismus…

 

Während noch Obama und seine europäischen Kumpels uns erzählen wollen, dass die Zeit jetzt am allerbesten wäre um strategisch wichtiges Land einem Hamasstaat zu überlassen, für irgendeine alberne Unterschrift, dass sie uns zwei Wochen nicht angreifen, oder ähnliches, schreitet die antiisraelische Front vor Ort weiter voran: Noch vor ein paar Jahren hatten wir ‘nur’ die Hisb’Allah am Hals, und auch die hatten wir schon fast vergessen, bis sie uns 2006 daran erinnerte, dass es ihr nicht um einen Abzug aus dem Libanon ging, sondern ihr Sinnmittelpunkt unsere Vernichtung ist. Iran kam schon seit Jahren durch die Atombombenentwicklung dazu und Syrien lag als stiller, feindlicher Riese im Norden, der selbst nicht angriff, sondern sich mit dem Hostieren und Forcieren der Hamas, der Hisb’Allah, des islamischen Dschihads und Kooperation mit dem Iran begnüngte und heimlich an der syrischen Bombe bastelte.

 

Aber auch das waren aus heutiger Sicht noch ‘ruhige, überschaubare Tage’, denn seitdem hat sich auch die Türkei mit Reisenschritten in die regionale, islamistische Dschihadgruppe gegen Israel geschmissen und man scheint sogar ein bisschen zu wetteifern, wer Israel am feindlichsten und angriffslustigsten gegenübersteht, wer es mehr schmäht und runtermacht. Dann begann das, was ich lieber den ‘arabischen Herbst’ nenne und die antiisraelische Front bekam einen weiteren, grossen populistischen Push: Der ägyptische Riese im Süden versucht sich von einer kalten Freundschaft zu Israel freizuschütteln und auf der arabischen Strasse israelfeindliche Punkte zu sammeln. Syrien scheint ebenfalls in den Wetteifer eingestiegen zu sein, als es zum ersten mal seit drei Jahrzehnten die Grenze zu Israel mit einem staatlich organisierten Grenzsturm nach Israel anheizte.

 

Der Israeli mag sich manchmal schon fragen: Was jetzt? Wie lange noch? Wer als nächstes? Und der Westen hat nicht gerade hilfreich eingegriffen: Das Ägypten Mubaraks hatte mit Israel ein paar gemeinsame Interessen und eine recht gute Kooperation, auch wenn sie uns öffentlich immer mal wieder anfeindeten. Dort war Obama schnell beim Ruf des bedingungslosen, sofortigen Abtritts Mubaraks. Der ehemalige israelische Minister Ben Eliezer, der als enger Freund Mubaraks gilt, berichtete in isaelischen Medien, wie er in den Tagen vor Mubaraks Abdankung mit diesem öfter gesprochen hatte, und wie enttaeuscht dieser vor allem von Amerika und dem Westen war. Er soll in etwa gesagt haben: ‘Was wollt ihr? Ich habe euch Ägypten stabil gehalten, den Islamismus bekämpft und so schmeisst ihr mich raus?’

 

Aber damit nicht genug, dass Obama und Co. halfen einen unserer wenigen Nicht-Feinde der Region zu stuerzen, nein, sie liessen auch einen unserer Totfeinde scheinheilig am Ruder bleiben: In Ägypten hat uns der ‘arabische Frühling’ geschlagen, weil das Volk den ‘Judenfreund’ Mubarak stuerzen wollte. In Syrien aber hörte man etwas andere Töne und der Protest ging gegen ein aktiv antiisraelisches Terrorregime. Dieses schlug brutalst zu. Die Bilder von der Ermordung von Zivilisten in Syrien, die in Youtube kursieren will ich hier nicht mal verlinken.

 

In Syrien wurden sehr viel mehr Menschen als in Ägypten getötet und das Regime massakriert mit Maschingewehren Zivilisten. Tausende Tote, Massengräber und Obama forderte bis heute eben nicht, dass Assad sofort zu gehen habe, wie im Falle Mubaraks. Der Westen flog eben keine Luftangriffe, ‘um Massaker zu verhindern’, wie in Lybien – im Gegenteil: Frau Clinton sprach von “Polizeiaktionen” und alle halten sich zurück und lassen Assad metzeln. Zumindest momentan sieht es danach aus, dass Assad dafuer mit dem Machterhalt belohnt wird.

 

Das ‘brave new’ Ägypten: Wir hatten hier schon mehrmals erwähnt, dass die ägyptischen Moslembrüderschaft von anfang an der Aufstaende drei Forderungen aufstellte: Ende des Gasdeals mit Israel, Ende der Gasablockade und Ende des Friedens mit Israel – dreimal Vertragsbrüche. Und wir erleben jetzt, wie – langsam aber sicher – ordentlich, Punkt für Punkt, in die Tat umgesetzt werden. Die Gaslieferungen nach Israel brechen immer wieder ab, sei es nun wegen mysteriöser Explosionen, die aber nie wirklich eine Pipeline nach Israel getroffen haben sollen, oder wegen Ermittlungen über Korruption des Mubarakregimes. Ich möchte mal tippen, dass man bei einer ‘gerichtlichen Untersuchung’ herausfinden wird, dass der Gasdeal korrupt sei und man ihn ‘der Gerechtigkeit halber natürlich’ leider aussetzen müsse. Bei der jetztigen Grenzöffnung nach Gasa (was eigentlich die Titelstory sein sollte) machte man sich nicht einmal die Mühe einer Pseudolegitimation: Man brach einfach geradeheraus einen Vertrag mit Israel und der EU, weil es im Volk nicht beliebt sei, der Hamas das Terrorisieren zu erschweren.

 

Ich schliesse mich hier Ulrich Sahm an: “Jetzt fragt sich natürlich, wieso die EU und andere Israel zu einem „Friedensvertrag“ mit den Palästinensern oder anderen drängen, wenn einmal unterzeichnete Verträge nach Gutdünken gebrochen werden dürfen.” Warum, liebe EU, sollten wir mit irgendjemanden hier in der Region noch irgendeinen Vertrag ueber ‘Frieden’ unterschreiben, wenn es die Tinte nicht wert ist? Wenn du liebe EU, nicht mal garantieren kannst, dass ein winziger Grenzstreifen in Gasa gemeinsam überwacht wird, warum sollte Israel sich auf irgendwelche ‘Versicherungen’ verlassen?

 

Das Märchen vom ‘Gefängnis Gaza’: Wenn jemand angeblich seit Jahren in einem ‘Gefägnis’ (So berichtet zum Beispiel Peter Philipp vom Deutschlandfunk über Gaza, wo sich “zum ersten mal eine Tuer des Gefägnisses geöffnet” haben soll.) eingesperrt ist und jemand kommt und macht die Tore auf, erwartet man doch, dass alle begeistert zum Tor strömen, oder nicht? So berichtet es uns auch Richard C. Schneider bei der Tagesschau: “Grosser Andrang am Grenzübergang Rafah…” Aber dies ist nur eine weitere Tagesschaulüge: In Israel wurde berichtet, dass nach der ‘Grenzöffnung’ am Samstag nur ca. 450 Gasaner (der ueber 1.5 Millionen – sprich 0.03%) den Grenzgang machten. Zur Zeiten wo die Grenze ‘geschlossen’ war, durften höchstens täglich 300 die Grenze überqueren. Die Hundertfünfzig mehr am Samstag, schlängelten sich gemächlich, vereinzelt durch die Grenze und zeugten nicht wirklich von einem gefangenen Volk, dass seine Freiheit will. Die Hamas “hofft” jetzt, dass am Sonntag 1000 kommen. Wow, wir sind beeindruckt.

 

Die Hamas lobten auch den “mutigen Schritt” Ägyptens. Ja, Mut. Es ist der Mut gegen das Gesetz zu verstossen, der Mut für niedere Beweggründe, offen antiisraelisch aufzutreten, so wie sich ‘unterdrückte’ deutsche Antisemiten manchmal ‘mutig’ gegen die Juden und ihren Staat stellen. Dieser Mut geht um in Gaza, in Ägypten und in der Türkei. Und hier knüpfen die Herren von der Hamas gleich an: Ein logisch denkender Mensch haette meinen können, dass die Grenzöffnung den Sinn der kommenden Gasaarmada in Frage stellen sollte, da ihr angebliches Hauptziel – das Beenden der Blockade – bereits passe sei. Aber nein, die Hamas hat da eine eigene Logik, die sagt: Gerade jetzt muss die Gasaarmada kommen und sie machen schon mal passende Vorbereitungen fuer die türkischen Brüder, oder wie man vor Ort begeistert sagt: “Der Blut des türkischen Volkes mischt sich mit dem Blut des palästinensischen Volkes.“

 

Zu diesem Zweck macht die Hamas schon mal gestellte Kaperszenarien im Hafen von Gaza, einschliesslich gespielte ‘israelischer Elitesoldaten’ in israelischen Uniformen. Es sieht bis jetzt leider nicht so aus, als ob die Gasaarmada noch abgesagt werden könnte, aber wir werden es sehen.

{Quelle: www.aro1.com}

 

One Response to “Ägypten und die Türkei stellen sich immer offener und provokanter hinter Hamastan und gegen Israel”

  1. Edith Schneller Says:

    Ich schäme mich für unsere westlichen Windbeutel-Politiker, Gott schütze Israel!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 298 Followern an