kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Unsere Kinder sind kein Staatseigentum 2. Februar 2011

Einsortiert unter: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 23:46

Rundbrief zu einer ARD- Sendung von Axel Kresser

 

Unsere Kinder sind kein Staatseigentum, sondern Gottes geliebte Geschöpfe, für die christliche Eltern die Verantwortung tragen. Das passiert selten, dass das antichristliche Fernsehen der ARD etwas tatsächlich Interessantes berichtete. Am Sonnabend, 29.01.2011, spät abends strahlte dieses Fernsehen etwas “Unerhörtes” aus: “Lernen bei Mutti”.

 

Da wurde über zwei kinderreiche christliche Familien berichtet, wo die Eltern standhaft ihre Kinder zu Hause gegen alle staatlichen Repressalien unterricht(et)en. Die Begründung der Eltern: In den staatlichen Schulen lernen viele Kinder wenig, außer, dass die Kinder verdorben werden ganz im Zeitgeist dieser gottlosen Gesellschaft. Die Schule indoktriniert im Sinne der Gesellschaft und ihres Staates Kinder. Die Erziehung ist in den Augen dieser frommen Eltern, der Elternauftrag, nicht Sache der Gesellschaft und ihres Staates.

 

Für diese Großfamilien ist Gott das Höchste und Jesus ihr ständiger Ratgeber und Lebensbegleiter. Jesu’ s Ratgeber und Lebensbegleiter ist das Evangelium. Diese Eltern erzogen ihre Kinder ganz nach der Ermahnung des Apostel Paulus: “Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn” (Eph. 6, 4).

Die Pflicht christlicher Eltern ist es, streng nach den Zehn Geboten und im Sinne des Evangeliums Kinder zu erziehen, weil das Evangelium über alle gesellschaftlichen Normen, Regeln und Rechtsordnungen steht. Gott steht über alle gesellschaftlichen Normen, erstrecht wenn diese von Gottes Gesetz und Ordnung abweichen. Die Eltern in diesem Filmbericht arbeiteten in klassischen Rollen: Die Männer / Väter als Handwerker, Bauern und die Mütter besorgten Hof und Haushalt; Väter und Mütter kümmerten sich gemeinsam um die Kindererziehung. Sie leben mit ihren Kindern das krasse Gegenteil zur “fortschrittlich modernen” Gesellschaft dieser BRD.

 

Was für mich als Pädagoge bei der Betrachtung dieser Sendung interessant war: Alle Kinder wurden entsprechend der Klassenstufen von Grund- und Realschulen durch ihre Mütter und Väter unterrichtet. Eine Mutter arbeitete getreu nach Lehrplan und Leistungsforderungen und die andere Mutter, indem sie die Kinder in Verbindung mit der Umwelt alle Lehrstoffe spielerisch erarbeiten ließ. Keine Mutter studierte Pädagogik und trotzdem zeichneten sich die Kinder durch Bestleistungen in allen Fächern aus.

 

Was für ein Armutszeugnis für die “Schule” und Gesellschaft in der BRD, aus denen nach zehn Jahren staatlicher Schulbildung viele Schulabgänger kaum des Lesens, Schreibens, Rechnens kundig, aber “Profis” an PC- Spielen- und Programmen, der Hurerei, teilweise in der Drogen-, Alkohol- und Nikotinsucht sind.

Etwas “Unerhörtes” entdeckte das ARD- Fernsehteam: Alle Kinder dieser christlichen Fundamentalisten waren gut erzogen, kerngesund, lebenslustig, zu Spiel und Spaß aufgelegt, sehr religiös, intelligent, sportlich, erlernten frühzeitig handwerkliche, land- und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Obwohl diese Eltern keine staatlich geprüfte pädagogische Ausbildung nachwiesen, leisteten sie sich diesen segensreichen Kraftakt, ihre Kinder in allen Fächern zu unterrichten. Damit allen die Heimschulbildung anerkannt wurde bzw. wird, ließen diese Eltern zum Ärgernis der Schulbehörden, ihre Kinder im letzten Realschulsemester sich an staatlichen Schulen auf die Abschlussprüfungen vorbereiten. Ein erstaunliches Ergebnis wiesen diese ehem. Heimschüler auf, sie schlossen als Klassenbeste ab. Zwei Jungen und ein Mädchen erlernten handwerkliche bzw. bäuerliche Berufe. Interviewten Lehrmeister zeigten sich begeistert von diesen Lehrlingen mit ihren handwerklichen Talenten, hohen Allgemeinwissens und vor allem in ihrer persönlichen und sauberen Reife. Sie waren höflich im Umgang mit Lehrkräften und Mitlehrlingen.

 

Für die anderen Lehrlinge und Realschüler der 10. Klassen waren diese ehem. Heimschüler Exoten: Wollten nicht in die Disko, liebten keinen außerehelichen Sex. Dafür musizierten sie und fanden ihre Bestimmungen neben der Berufsausbildung in der Hauptberufung als Ehemänner / Väter, Ehefrauen / Mütter. “Wir werden genau so glücklich Ehepartner finden und lieben; deshalb kommende Kinder lieben und erziehen können.”, war das Fazit dieser christlichen Jugendlichen. Den Eltern störte es, dass die Schule Kinder frühzeitig zum “Sex” im Sexualkundeunterricht erziehen, ihnen die Lust dafür zum Ausprobieren und damit zu Hurerei und Unzucht vermitteln.

 

Das Fernsehen kam nicht umhin festzustellen, dass sie über Familien mit liebevollen und sehr verantwortungsbewussten Eltern berichteten. Die Familienoberhäupter beklagten, dass die Behörden mit Auflagen und Strafen die Weigerung dieser Eltern, ihre Kinder in staatlichen Schulen unterrichten zu lassen ahnd(et)en. Diese Eltern hatte das BRD- System sogar ins Gefängnis gesperrt, um sie zu beugen. Mit “Verletzung der Schulpflicht” begründet der Staat Bußgelder und Gefängnishaft. Andere christliche Familien entflohen den BRD- Verfolgungsbehörden ins Ausland. Was ist das für eine Heuchelei dieser “freiesten Gesellschaft” in der deutschen Geschichte, wenn diese BRD anderen Staaten der Welt Menschenrechtsverletzungen vorwirft!

 

Jedoch erfüllen diese Eltern genau diese Schulpflicht, Kindern hohes Allgemeinwissen und vor allem christlich fundamentale Werten zu vermitteln und damit ganz im evangelischen Sinne zu erziehen. Eine Jugendamtsvertreterin warf diesen Eltern vor, ihre Kinder der Bildung und Erziehung zu bewussten Staatsbürgern und “Demokraten” zu entziehen.

 

Die gefilmten Eltern bewiesen mit ihrer erfolgereichen Erziehungsarbeit die Unfähigkeit der staatlich gesellschaftlichen Schulbildung. Christlich Fundamentale lehnen die “Früchte” der Aufklärung, die “Erkenntnisse” der Evolution ab; sie sind mit den Lehren und Geboten Gottes nicht vereinbar. Im Sinne der Aufklärung und des “Humanismus” bildet und erzieht die pluralistische Gesellschaft der BRD die Schulkinder- und Jugend. Resultat von BRD- Schulen ist Atheismus, mangelhaftes Wissen bzw. “eingleisiges Wissen” selbst bei Abiturienten; und vor allem Verdorbenheit. Das Ergebnis dieser BRD- gesellschaftlichen Schulbildungs-, Informations- und Kulturpolitik als Spross liberaler Aufklärung und des Illuminaten- und Freimaurer- Humanismus ist: Die Jugend steht in Opposition zu den Eltern, schadet sich für ihr weiteres Leben selbst und lebt sich in Hurerei und Unzucht aus. Homosexualität gilt als fortschrittlich und Kritik daran, wird mit der “Diskriminierungskeule” bestraft.

Christen dagegen werden wegen ihres christlich gottesfürchtigen Glaubens und ihrer Schlussfolgerungen daraus, diskriminiert, verfolgt und eingesperrt. Diese sogar grundgesetzwidrigen Repressalien stören keiner BRD- Partei und den humanistischen Verbänden. Manche Amtskirche sieht solch christlich fundamentales Elternverhalten für sektenhaft und nicht mehr zeitgemäß. Für Jesus Christus sind solche “Kirchen” auch keine Kirche! Die Katholische Kirche schweigt weitestgehend dazu, dass christlich fundamentale Eltern nachdem reinen Evangelium ihre Kinder erziehen sowie im frommen Gehorsam handeln, wenn diese Christen wegen ihres fundamentalen Glaubens verfolgt werden. Auch wenn solche Eltern nicht katholisch sind, leben sie treu nachdem Evangelium Jesu und deshalb muss das Schicksal dieser treuen Christen der Kirche schutzbefohlen sein!

 

Sind christlich Fundamentale wegen ihres radikalen Glaubens schlechte Staatsbürger? Wir zahlen unsere Steuern und respektieren staatliche Ordnung, aber unterstehen der Ordnung Gottes im Befolgen seiner Gebote. Wenn staatlich rechtliche, neue Normen nicht mit Gottes Willen übereinstimmen, sogar zu schweren Sünden verführen, muss dieser gesellschaftlichen Ordnung widersprochen und die Teilnahme aus Gottesfurcht verweigert werden.

 

Wir haben Gott mehr zu fürchten als diese menschliche Gesellschaft!

 

Ich gratuliere diesen im ARD- Bericht gefilmten Eltern zu dieser Haltung und Leistung! Es ist bedauerlich, dass nur wenige Eltern diese Leistungen erbringen können; sie führen keine Landwirtschaft oder keinen Handwerksbetrieb, um ihren Kinder diese alternative Heimbildung zu bieten.

Mein Anliegen mit diesem Kommentar zu diesem ARD- Bericht ist: Christliche Eltern zu ermutigen im Ringen für Gottes Ordnung in der Erziehung ihrer Kinder, sich mit Gleichgläubigen- und Gesinnten zusammenzutun, um die christliche Heimschulbildung als Alternative zur staatlich gesellschaftlichen Schulbildung zu organisieren. Niemand, der an Gottes Ordnung für sich und seine Familie festhält, verletzt damit Recht und Gesetz von Staaten, sondern er erfüllt in Jesu Auftrag Recht und Gesetz eines jeden Staates.

 

Mein Tippt zur Klarsicht: “Kinder als Staatseigentum”, unter: www.johannes-lerle.net

Initiative: Fundamentales Christentum
Auf Befehl unseres HERRN: Mt. 28, 18 – 20 und Mk. 16, 15 – 16
Koordinator: Axel Kresser, Berlin

 

5 Antworten zu „Unsere Kinder sind kein Staatseigentum“

  1. EinFragender Sagt:

    Der Link “http://www.johannes-lerle..net/” hat einen Punkt zu viel.

    • Wolf Sagt:

      Das ist ein sehr interessanter und aufschlußreicher Bericht. Diese BRD, in der das sogenannte Gender Mainstreaming das Leitbild einer “modernen” Gesellschaft ist, produziert doch nur noch dem korrekten Familienleben entremdete, konsumorientierte und letzlich ungebildete Fachidioten. Das Gender Mainstreaming vernichtet die für eine gesunde Familie notwendige Aufgabenteilung von Mann und Frau, die seit Anbeginn des Bestehens der Menschheit uns die Grundlagen zum Leben gegeben hat. Diese Aufgabenteilung stellt keine Benachteiligung für Frauen dar, sondern sichert der Frau die Möglichkeit, sich in der notwendigen Weise ihrer naturgemäß von Gott gegebenen Aufgabe, Kinder, Familie und deren häusliche Versorgung zu kümmern. Die Gender-Gesellschaft in der BRD erkennt die Mutterschaft in unzureichendem Maß an, hier zählt nur die Frau, die in einem Beschäftigungsverhältnis steht. Die Mutter aber steht bereits in einem Beschäftigungsverhältnis, nämlich rund um die Uhr. Es ist eine psychische und physische Zumutung von einer Frau zu erwarten, sie solle neben ihrer Aufgabe als Hausfrau und Mutter auch noch ein Beschäftverhältnis ausüben. Das Resultat dieser fatalen Erwartung sind gestresste Frauen, die in ihrer Mutterrolle schließlich überfordert sind, durch Fremderziehung und in den Kindertagesstätten und gesellschaftskonforme Tagesmütter, den eigenen Eltern entfremdete Kinder.
      In welchem Geist Kinder erzogen werden, gehört einzig und allein in Elternhand. Das Eltern ihre Kinder erfolgreicher erziehen und unterrichten können, beweist vorstehender Artikel in vorbildlicher Weise.
      Wir Christen müssen aktiv gegen Gender Mainstreaming, Anerkennung der sogenannten Homo-Ehe, gegen das Adoptionsrecht homosexueller “Paare” und gegen die gesteuerte Verdrängung des Christentums aus unserer Gesellschaft eintreten. Für eine lenenswerte Zukunft unserer Kinder!

  2. Walter Sagt:

    Warum steht auf dem Ausweis der Bundesrepublik Deutschland GmbH Personalausweis und nicht Personenausweis?

    Weil wir sind hier keine freien Personen, sondern nur ihr Personal!!!!!!

  3. Sendungsnahme war “Mathe bei Mutti. Von Freilernern und Schulverweigerern (ARD-exclusiv am 29.01.2011)”

    Das Video kann hier angesehen werden:
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6310652

    Text:
    “Sieben Kinder hat Familie Dudek: fünf Jungs, zwei Mädchen. Keines davon hat je dauerhaft eine Schule besucht. Denn Vater und Mutter unterrichten ihre Kinder zu Hause. Das ist in Deutschland verboten. Trotzdem verweigern hierzulande etwa tausend Familien die Schulpflicht. Sie wollen ihre Kinder vor Gewalt, Mobbing, überfüllten Klassen, entnervten Lehrern und einem ihrer Meinung nach schlechten Bildungsangebot schützen. Jürgen Dudek unterrichtet Physik, Englisch, Mathematik; die Mutter Kunst, Französisch, Musik. Offenbar mit Erfolg, denn die Ältesten haben inzwischen ihren Abschluss an einer öffentlichen Schule mit der Note ‘eins’ geschafft. (Quelle: SWR)”

    Weitere Infos zur Sendung:
    http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,q9f6qi2bhyr66eba~cm.asp

    Die Schlussfrage ist gut gewählt:
    “In Deutschland dagegen wird ein Glaubenskrieg geführt: Die Schulverwaltung warnt, den zu Hause unterrichteten Kindern fehle es an Kontakten mit Gleichaltrigen, sie wüchsen in einer isolierten Parallelwelt auf. Aber wie schlimm ist es für Kinder und das Gemeinwohl wirklich, wenn Mutti Mathe und Papi Bio unterrichtet?”

  4. Hallo,
    ich hab’ keinen Fernseher zu Hause, weil ich das für Volksverdummung halte. Aber auch nicht jedes Buch ist gut und man darf Gott danken, wenn man hochwertige Bücher findet. Ein christliches Buch möchte ich empfehlen: “Nachfolge” von Dietrich Bonhoeffer. In dem Buch werden die Grundlagen des christlichen Glauben sehr anschaulich dargestellt.
    Gruß, Rainer (http://www.glaubereal.wordpress.com)


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