kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Kampf um die ägyptischen Freiheit 31. Januar 2011

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 23:59

“Allahu Akbar” und “Nieder mit Amerika”

 

Die Ägypter sind schon seit über einer Woche auf der Straße. Sie haben der Polizei getrotzt, sie haben das Ausgangsverbot missachtet und gingen jeden Tag, um zu kämpfen: “für die Freiheit”, “gegen die Korruption”, für die Vertreibung Mubaraks und anderen Zielen: Die Frage ist, was nach Mubarak kommen soll.

 

Unter den Demonstranten am Tahrir-Platz, dem Platz der Befreiung, sind Hunderte, Tausende Männer mit langen schwarzen Bärten. Sie gehören zur „Muslim-Bruderschaft“ und wollen keine Demokratie, sie wollen aus Ägypten einen Gottesstaat machen. „Allahu akbar!“, rufen sie – Gott ist groß. Natürlich ist es ein Aufstand für die Freiheit in Ägypten. Aber gleichzeitig bricht sich hier der Hass gegen den Westen Bahn, gegen Amerika und Israel. (more…)

 

Warum Papst Schenuda Mubarak unterstützt

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:37

Es hat mich gestört, wie einige Menschenrechtsorganisationen die Äußerung seiner Heiligkeit Papst Schenuda verurteilt haben, weil er den umstrittenen Mubarak unterstützt.

 

Erstens ist Papst Schenuda ein Vater, der seine Kinder vor den Gefahren schützen will, von denen sehr wenige wissen, und über die seit dem 25. Januar weltweit berichtet wurde. Zweitens sollte man in unsere Haut stecken und dann urteilen. Das heißt: Halt mal das glühende Kreuz in der Hand, welches Papst Schenuda seit dem 14. November 1971 tapfer hält, und welches die Kopten auf den rechten Handgelenken und um die Hälse tragen. Leicht kann doch jeder reden!

 

Was haben die internationalen Reporter zwischen den Zeilen lesen können? Dass die Ägypter seit sechs Tagen gegen den korrupten Diktator Mubarak demonstrieren? Leider habe ich fast nirgends gelesen, was wirklich zumindest am Samstag und gestrigen Sonntag geschah. Ich habe nur am 24. Januar veröffentlicht, dass wir Kopten für Ägypten beten und diesem Zorn aus dem Weg gehen sollen. Nachher habe ich mich nicht mehr gemeldet, weil ich über das entsetzt war und bin, was ich auf den koptischen Seiten wie „Christian Dogma und Free Christian Voice“ mit Bild und Ton sah und sehe. Ich publizierte aber, was die Zeitungen in Deutschland und der Schweiz berichteten. Die besten waren FAZ, ZDF, Spiegel und Welt.

 

Außerdem wollte ich mich nicht von den Lügen und Gerüchten leiten lassen, welche das Regime Mubaraks selbst verbreitete. Zum Beispiel sollen anerkannte Zeitungen und Magazine wie Daily Mail, Reuters und Foreign Policy berichtet haben, dass Gamal Mubarak samt Frau und Tochter nach London flüchtete. Dasselbe wurde über Ahmad Ezz und die Mubaraks Familie berichtet. (more…)

 

Fünfte Kolonne der Christenverfolger verweigern Bischof Gemeindesaal

Filed under: Kirche,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:23

Ein schier unglaublicher Skandal. Der koptische Bischof Damian, der in Bohmte bei Osnabrück einen Vortrag über die Verfolgung seiner Kirche in Ägypten halten wollte, mußte  in eine Gastwirtschaft ausweichen.

 

 
 Der Kirchenvorstand der St. Thomas-Gemeinde lehnte die Durchführung der Veranstaltung in ihren Räumen ab. Man fürchte, daß dadurch der „Religionsfrieden“ gestört werde, teilte man dem Organisator Pastor i.R. Karl-Heinz Kuhlmann mit. Dieser hatte angesichts des feigen und mörderischen Anschlages von Alexandria  den Bischof eingeladen, über die Geschichte und Verfolgung der Kopten zu sprechen. Nach der Bedrohung der Kopten in Deutschland fand auch diese Infoveranstaltung unter Polizeischutz statt. (Quelle Idea) 

 

Die um ihren Religionsfrieden besorgte Gemeinde ist unter der  Tel: 05471-630 erreichbar. Mail: kg.bohmte@evlka.de  –   Die Webseite dieser seltsamen „Anbetungsstelle“: www.St-Thomas-bohmte.de  –  Auch diese Gemeinde hat wahrscheinlich ein kleines Herz aber dafür einen um so größeren Briefkasten.

(more…)

 

Gamal Mubarak: Keine Chance für Präsidentenposten

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:07

Husni Mubaraks Sohn Gamal scheint bereits vor dem offiziellen Startschuss ins Rennen um das Präsidentenamt disqualifiziert worden zu sein. Mit Omar Suleiman als künftigen Vizepräsidenten und Ahmed Schafik als künftigen Ministerpräsidenten, stehen ihm zwei einflussreiche Militärs im Weg. Doch das Volk würde Gamal ohnehin nicht haben wollen.

 

Angestrebt hatte der Präsidentensohn ganz offensichtlich eine Kandidatur bei der geplanten Präsidentenwahl im September 2011. Bei Bekanntgabe des Wahltermins hatte Präsident Husni Mubarak offen gelassen, ob er noch einmal antreten werde. Zwar bestritten Vater und Sohn immer wieder, dass eine dynastische Lösung für Ägypten vorgesehen sei – doch im vergangenen Jahr warb plötzlich eine landesweite Kampagne «Ja zu Gamal» für den Präsidentensohn. Es kam zu Protesten. Die Wut der Ägypter gegen Gamal ist gross. Für sie symbolisiert er die korrupte Witschaftselite, die Gleichgültigkeit des herrschenden Regimes gegenüber der drückenden Armut im Land und den Widerstand der Elite gegen demokratische Reformen. (more…)

 

Mubaraks Jumbojet wartet schon…

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 16:48

Wie lange kann sich Präsident Hosni Mubarak (82) noch an der Macht halten? BILD fotografierte auf dem Flughafen Kairo seinen von Kampfjets flankierten Jumbojet. Die USA erhöhten den Druck.

  

US-Präsident Obama forderte Mubarak auf, seinen Reform-Versprechen endlich Taten folgen zu lassen. Gestern zeigte sich Mubarak mit einer neu gebildeten Regierung. Er ist seit der Ermordung seines Vorgängers Sadat im Oktober 1981 Staatspräsident Ägyptens. Damals verhängte er den Ausnahmezustand, der seither ununterbrochen gilt. Mubarak führt ein autoritäres Regime, gilt aber wegen seines harten Vorgehens gegen radikale Islamisten als verlässlicher Verbündeter des Westens. {Quelle: www.bild.de}

  

Filmstar Omar Sharif unterstützt Opposition

 

Kairo/Istanbul (dpa): Der ägyptische Filmstar Omar Sharif («Dr. Schiwago») unterstützt die Opposition gegen Präsident Husni Mubarak. Nach 30 Jahren an der Macht sei es für Mubarak an der Zeit, diese zu übergeben, zitierte der arabische Nachrichtensender Al-Arabija den Hollywood-Schauspieler. (more…)

 

Stuttgart trauerte um ermordete Kopten

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 03:46

Vor einem Monat, am Silvestertag des Jahres 2010, wurden durch einen hinterhältigen, menschenverachtenden Bombenanschlag 25 koptische Christen getötet und zahlreiche verletzt. Die Christen in Baden-Württemberg reagierten hierauf mit großer Anteilnahme an das Schicksal der verfolgten Kopten, deren Los sich sehr gut mit den Prüfungen der ersten Jahrhunderte des Christentums während des Spät-Römischen Reiches vergleichen lässt.

 

Der Stuttgarter Trauermarsch am 15. Januar sollte all den mitfühlenden Christen die Möglichkeit geben, ihre Anteilnahme öffentlich mitbekunden zu können. Die Bürgerbewegung Pax Europa hat den koptischen Christen bereitwillig ihre Erfahrung und ihre Infrastruktur hierfür zur Verfügung gestellt. Der Verein hielt sich jedoch davor zurück, selber als Veranstalter zu figurieren, damit man den politischen Widersachern der verfolgten Christen keine Gelegenheit zur üblichen Behauptung gibt, man hätte diese Trauerveranstaltung für politische Zwecke instrumentalisiert. Die koptische Kirche in Stuttgart war dementsprechend die einzige Organisation hinter der Veranstaltung. Hier wurden die Gäste eingeladen, die Redner ausgesucht und das Informationsmaterial – Flugblätter, Transparente und Präsentationsartikel – zusammengestellt. (more…)

 

“Mubarak will Ägypten brennen sehen”

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 03:00

Geöffnete Gefängnisse, Plünderungen, Brandstiftungen: Der politische Protest der Ägypter droht in Chaos und Anarchie zu versinken. Verantwortlich dafür sei das Regime selbst, behaupten die Demonstranten. Die Bilder der Gewalt, so ihr Vorwurf, sollen ihren Aufstand diskreditieren.

 

Der Mann hat Angst um sein Leben. Seine Stimme zittert, als er im ägyptischen Privatsender al-Mekhwa spricht. “Ich kann meinen Namen nicht nennen. Sie werden mich in tausend Stücke reißen, wenn sie erfahren, dass ich geredet habe.” Er sei dabei gewesen, erzählt der Polizist, wie in der Nacht zum Samstag das Tura-Gefängnis im Süden von Kairo geöffnet und 3500 Häftlinge freigelassen wurden. Auch im Wadi Natrun, zwischen Kairo und Alexandria, berichteten ihm Kollegen, seien mindestens 4000 Gefangene befreit worden. Der Befehl an die Beamten lautete überall, sich zurückzuziehen. “Wir sollten nach Hause gehen. Ich schwöre bei Gott, genau das wurde uns befohlen.” (more…)

 

 
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