Mit 17 fing ich an zu studieren und muss ehrlich zugeben, dass ich damals nicht viel von der Geschichte wusste, die seit dem siebten Jahrhundert bis jetzt vieles über die inhumane Ideologie berichtet, die man irrtümlicherweise als Religion bezeichnet. Ich wusste nur, dass ich von klein an überall beschimpft und verprügelt wurde, weil ich ein Kopte bin. Das ging, ohne dass die muslimischen Kinder mein tätowiertes Kreuz sahen, weil ich einen deutlichen christlichen Namen habe. Als Kind verstand ich das nicht, aber die Familie und die Kirche haben uns Kinder sehr gestärkt. Zu Hause waren die Großeltern und die Eltern sehr gläubig. Sie schickten uns zu Kirche, wo wir nicht nur zur Sonntagschule gingen, sondern wir verbrachten unsere Sommerferien in ihr. Dort gibt es eine Spielhalle, einen großen Hof und einen schönen Garten. Die ehrenamtlichen Diener nahmen uns überall hin: nicht nur zu den Klöstern und antiken Kirchen, sondern auch in den Zoo, zum Meer und zum ägyptischen Disneyland.
Mit 15 fing ich an, in der Kirche zu dienen, und somit wurde mein Leben gesegnet und ich wurde immunisiert. Im dritten Semester lernte ich einen blinden Vorsänger in einer der koptischen Kirchen kennen, der mir einen Satz als Ratschlag sagte, welcher mir erklärte, warum wir koptische Studenten abgekapselt waren. Wir waren nur unter uns und ließen keinen Moslem zu uns kommen, weil sie erst nach unserer Religion fragten und dann uns den Dschihad erklärten, indem sie ständig das Christentum herabwürdigten. Wir mussten damals klein beigeben, weil wir von Moslems umzingelt waren. Aber dann bekam ich die Erklärung dafür:
“Zwei sollst du aus dem Weg gehen: einem Moslem, der den Islam ernst nimmt und sich mit dem Koran und Hadithen auskennt, und einem Christen, der nur auf dem Papier ein Christ ist”!
An diesen Ratschlag des alten Kopten erinnere ich mich immer, wenn ich an die Konvertiten denke. Die Moslems, die zum Christentum konvertieren, werden zu Engeln, obwohl sie zuvor Terroristen waren (Sehen Sie die Berichten über „Nasim Bin Iman“ und “Barino” unter der Rubrik “Konvertiten”). Die nur zum Schein Christen, die zum Islam wegen einem bestimmten Grund (meistens wegen eines Mannes für Frauen oder materieller Gründe für Männer) übertreten, radikalisieren sich und stellen sich gegen das eigene Land und die eigene Familie.
Über Beispiele brauche ich nicht zu schreiben, da sie in Hülle und Fülle überall zu finden sind, was sich nicht auf ein Land beschränkt. Was mich traurig macht, ist die Tatsache, dass solche Menschen von der Alazhar und den islamischen Institutionen als “Extremisten”, nur in der Öffentlichkeit, bezeichnet werden. Sie belügen sich und die naive Außenwelt, dass dies nichts mit dem Islam zu tun hätte. Als Kopte, der in Ägypten geboren und aufgewachsen ist, erwähne ich an dieser Stelle den folgenden Volksmund: “Einer hat gesehen und der andere hat geträumt. Wer hat von den beiden Recht”? Das sagt man in Ägypten, um darauf hinzudeuten, dass man eine Sache mit eigenen Augen sah und sie daher gut kennt. Während der Schuljahren oder an der Uni wurden wir davon überrascht, dass ein Mitschüler (kurz vor dem Abitur) oder ein Kommilitone den Bart wachsen lässt, die Uhr rechts trägt, die Pause in der Moschee (in jeder Schule gibt es eine kleine Moschee) verbringt und keinen Spaß mehr macht, weil Lachen eine Sünde ist. An der Uni wird einer Studentin nicht die Hand gegeben, geschweige denn mit ihr geredet, weil die Stimme der Frau ein Schambereich wie die intimen Bereiche ist. Studentinnen wurden nur gewarnt, was man auch überall auf den Straßen sah: “Tragt das Kopftuch oder am besten den Nikab – Hört auf euch zu schminken und den ungläubigen Westen nachzueifern”.
Manche Studentinnen haben angebissen, weil sie durch diese Masche einen Mann kriegen, wo die scheinheiligen Ägypter nur eine fromme Muslimin heiraten wollen, die von keinem zuvor angefasst wurde. Und eine fromme Muslimin muss Kopftuch oder am Besten Nikab tragen.
Diese alle gerechtleiteten Männer und Frauen brechen den Kontakt zu den Christen. Juden müssen sowieso auf der Stelle umgebracht werden. Ein Christ darf nicht begrüßt werden, weil er Allah beigesellt, indem er drei Götter anbetet. Man darf einem Christen weder zu Weihnachten, weil Allah keinen Sohn hat, noch zu Ostern, weil Jesus nicht gekreuzigt wurde, sondern Judas Iskariot, gratulieren. Ein Christ muss bekehrt werden, und wenn er sich weigert, von seinem Unglauben zu lassen, muss er bekämpft werden, wo alle Mittel erlaubt sind.
Eine wahre Geschichte, die sich am 31.10.2010 in der Bagdader Kirche “Herrin der Errettung” abgespielt hat, erklärt dem verweichlichten Westen, dass diese “Islamisten” das wahre Gedankengut des Islam verkörpern. Diese Geschichte erzählte mir ein guter Freuend aus dem Irak, welche sich ereignet hat und keine Erfindung ist. Die richte ich an Herrn Wulff.
“Während die beiden Priester Thaeer und Wasiem die abendliche Messe mit den Gläubigen zelebrierten, stürmten die islamischen Terroristen die Kirche. Ein sechs jähriges Mädchen namens Caroline sagte zu ihrem Vater: Guck mal Vati, Onkel Haitham kommt mit uns beten! Das kleine Mädchen hat ihren Nachbar Haitham wiedererkannt, der immer mit ihr Spaß machte und Süßigkeiten schenkte. Sein Gesicht hat sich aber verändert. Was soll dieser Bart? Warum gucken seine Augen uns so böse an? Ihr Vater hob sie an seine Brust, weil er wusste, dass Haitham nicht mehr der Alte ist, seitdem er ständig in die Moschee ging und sich der strenggläubigen Moslems in Bagdad anschloss, die den Irak von den ungläubigen Christen säubern wollen. Caroline verließ den Schoß ihres Vaters und rannte zu Haitham, während sie sich bekreuzigte, damit er dasselbe tut. Sie dachte, dass er in die Kirche kam, um wie sie zu Christus zu beten. Anstatt sie zu ihrem Vater zu schicken, erschoss er sie, weil sie Ungläubige sei. Den Vater erschoss er auch, weil er ihn tadelte. Dass alles musste die Mutter mitansehen. Das ist die Frau, von der man schrieb, dass die Tränen sich in ihren Augen versteinert haben”.
Denken Sie, sehr verehrter Herr Bundespräsident, scharf nach, warum sich die Jugendlichen und reifen Frauen und Männer in Terroristen verwandeln, sobald sie anfangen, sich intensiv mit dem Islam zu befassen? Ich werde Ihnen keine Beispiele nennen. Fragen Sie lieber den deutschen Bundesinnenminister. Der wird Ihnen viele todtraurige Lieder davon singen. Dann würde ich gern von Ihnen noch mal wissen: Gehört der Islam zu unserem kultivierten Deutschland?
Danke für diesen Artikel. Das Zitat des “alten Kopten” ist wahrlich wichtig. Darf ich das im Gespräch mit Geschwistern zitieren ? Die “Pseudochristen” und die Islamfanatiker sind die, mit denen man keine Gemeinschaft haben sollte (Pseudos) oder kann (Islamisten). Dank für dieses Wort.
Auch die Worte an unseren Herrn Bundespräsidenten sind notwendiger denn je, aber leider werden sie wohl ungehört verhallen. CHRIST-ian Wulff (der von Muslimen schon wegen seines Vornamens nie akzeptiert werden wird, obowhl er noch den “eine-Welt”-Traum träumt) tritt dieses Land und seine Kultur mit Füssen, wenn er den Islam als integrativen Teil Deutschlands betrachtet, ohne auch nur den geringsten Schimmer davon zu haben, was er da sagt. Eine traurige Wahl ! Joachim Gauck hat am zweiten Weihnachtsfeiertag in der “Welt am Sonntag” gesagt, dass Christen in Not ein Recht auf unsere Solidarität haben. Wie wahr, aber den guten Mann hat die “christliche” Kanzlerin ja nicht unterstützen wollen… Wir schaffen uns eben ab.