kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kardinal Joseph Ratzinger über den Islam 27. Dezember 2010

Einsortiert unter: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 05:02

Als Papst Benedikt XVI. noch Kardinal war, führte er mit dem Journalisten Peter Seewald ein ausführliches Gespräch, das 1996 als Buch mit dem Titel „Salz der Erde – Christentum und katholische Kirche an der Jahrtausendwende“ veröffentlicht wurde. Spannend ist auch der Umstand, dass der zwischenzeitlich marxistisch eingestellte Seewald nach diesem intensiven Austausch mit Kardinal Ratzinger wieder zum Christentum zurückfand.


In dem Buch äußert sich der spätere Papst auch ausführlich über den Islam.

 

Auf Seite 135 ist zu lesen: {Der Islam dringt natürlich in gewaltiger Form – auch durch finanzielle Macht – in Afrika vor und preist sich als die den Afrikanern gemäße Hochreligion an. Es ist klar, daß die Afrikaner über die Stammesreligionen hinaus müssen, und der Islam sagt: Wir sind die Hochreligion für Afrika, weil wir keine komplizierte Lehre haben und weil wir eine Moral haben, die zu euch passt. Das zündet zum Teil, aber keineswegs allgemein. Es ist auch nicht vergessen, dass der Islam in der Sklavenbewegung ganz vornean war und durchaus keine große Achtung vor den Schwarzen gezeigt hat. Und vor allen Dingen macht der Islam keinerlei Inkulturationszugeständnisse. Der Islam ist arabisch, und wer islamisch wird, nimmt diese Lebensform an, da gibt es keine Inkulturation. Dadurch hat der Islam das Problem, wie ja die Kirche auch, daß sozusagen die eine Lebensschicht die islamische ist, daß darunter allerdings die ganze alte heidnische Lebensschicht fortbesteht und der Islam sozusagen nur eine dünne Decke über den tatsächlichen Lebensgewohnheiten bildet. Insofern wird das Ringen um die religiöse Gestalt Afrikas noch andauern und auch nicht einfach sein}. (more…)

 

Dutzende Asylsuchende aus Eritrea in Hafteinrichtung

Einsortiert unter: Reportagen — Knecht Christi @ 04:53

Unter den ungefähr 100 eritreischen Asylsuchenden, die zwischen dem 23. Dezember 2008 und dem 18. Januar 2009 aus Ägypten abgeschoben wurden, waren mindestens 36 Personen, die in der Hafteinrichtung in Nakhl im Norden Sinais festgehalten worden waren.

 

Ihr Schicksal ist unbekannt, aber eine große Zahl von im Juni 2008 abgeschobenen Asylsuchenden ist immer noch in Haft in Eritrea. Dort laufen sie Gefahr, gefoltert und anderweitig misshandelt zu werden. befinden sich noch in der Hafteinrichtung in Nakhl und in Gefahr, ebenfalls nach Eritrea abgeschoben zu werden.

 

Am 23. Dezember 2008 holten ägyptische Sicherheitskräfte eine Gruppe von 15 Männern und Frauen, darunter eine Schwangere, gewaltsam aus ihren Zellen in der Hafteinrichtung in Nakhl. Berichten zufolge wurden sie geschlagen, als sie sich dagegen wehrten. Noch am gleichen Tag fuhr man sie zum Flughafen in Kairo und setzte sie in eine Maschine der EgyptAir nach Asmara in Eritrea. (more…)

 

Hoffnung für Kairos Straßenmädchen

Einsortiert unter: Reportagen — Knecht Christi @ 04:31

Bis zu eine Million Kinder leben auf Kairos Straßen, ohne Unterkunft, Geld und Familie. Ein UNICEF-Projekt kümmert sich jetzt um schwangere Straßenmädchen, denn in der Rangordnung der Straße stehen sie ganz unten.

 

Geschäftseröffnung in El Talbeiya, einem Armutsviertel in Gizeh bei Kairo, nahe der weltberühmten Pyramiden. “Mustaphas Laden” heißt das neue Geschäft auf der Mahero-El-Sonbati-Straße – benannt ist es nach dem Sohn der Geschäftsinhaberin. Der Laden ist so klein, dass kaum mehr als fünf Leute gleichzeitig hineinpassen und ein Großteil der Geschäfte draußen auf der staubigen Straße abgewickelt werden muss.

“Jedes Teil für 2,5 (ägyptische) Pfund” steht über der Tür. Für umgerechnet 40 (Euro-)Cent kann sich der Kunde hier seine  persönlichen Favoriten aus einem bunten Warensammelsurium herauspicken – auch für viele Ägypter ein akzeptabler Preis. (more…)

 

CIA-Flüge: Illegale Haft an geheimen Orten

Einsortiert unter: Reportagen — Knecht Christi @ 04:19

Hunderte von so genannten „Terrorverdächtigen“ wurden während der Regierungszeit von George W. Bush von den USA an geheimen Orten und in CIA-Geheimgefängnissen illegal festgehalten und misshandelt. Die USA lieferten Gefangene auch an Drittstaaten aus, wo sie unter Folter zum Sprechen gebracht werden sollten.

 

Ein Beispiel von vielen: Am 31. Dezember 2003 nahm die Ferienreise von Khaled El-Masri, einem Deutschen libanesischer Abstammung, an der mazedonisch-albanischen Grenze ein abruptes Ende. Er wurde aus dem Bus geholt und in ein abgedunkeltes Hotelzimmer nahe der US-Botschaft gebracht. Maskierte Männer schnitten ihm die Kleider auf, legten ihm eine Windelhose an, steckten ihn in einen orangefarbenen Overall und stülpten ihm einen schwarzen Sack über den Kopf. Nachdem er mit einer Betäubungsspritze ruhig gestellt worden war, wurde er mit einem Flugzeug nach Afghanistan geflogen und dort in einem Gefängnis monatelang verhört und gefoltert. El-Masri wurde Opfer einer „extraordinary rendition – außergewöhnliche Überstellung“. (more…)

 

Christen müssen im Dschungel leben

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Laos: Im südostasiatischen Laos müssen sechs weitere christliche Familien damit rechnen, bald aus ihrem Dorf vertrieben zu werden. Es sei denn, sie schwören ihrem Glauben an Jesus Christus ab. Denn das fordern die Dorfbewohner.

 

Die betroffenen Christen aus der Ortschaft Katin im Süden des Landes sind erst vor wenigen Monaten zum Glauben gekommen. Bereits Anfang des Jahres verbannten Dorfbewohner, Beamte sowie Polizisten 48 Christen aus Katin. Die elf Familien hatten sich geweigert, ihren Glauben an Jesus aufzugeben. Nun müssen sie etwa sechs Kilometer vom Dorf entfernt am Rande des Dschungels in provisorischen Unterkünften leben. Das Dorfoberhaupt drohte jedem in Katin mit Zwangsenteignung, der versucht, mit den Ausgestoßenen Kontakt aufzunehmen.

Verhandlungen gescheitert: Im Sommer kam es zu Gesprächen zwischen den Christen und Provinz- und Bezirksbeamten. (more…)

 

Europa behandelt Migranten wie Feinde

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Für Menschenrechtskommissar Hammarberg hängen Rechtsruck und Wirtschaftskrise zusammen. Merkel unterstellt er Stimmungsmache gegen Migranten.

 

Der Menschenrechtskommissar im Europarat, Thomas Hammarberg, hat der Bundesregierung vorgeworfen, in der Integrationsdebatte Stimmung gegen Migranten zu machen. Er sei zutiefst schockiert gewesen über Bundeskanzlerin Angela Merkels (CDU) Aussage, das Multi-Kulti-Konzept habe versagt. „Wenn wir an diesem Konzept nicht festhalten, bedeutet dies eine dramatische Kehrtwendung europäischer Werte“, sagte Hammarberg in einem EPD-Gespräch. Hammarberg kritisierte, dass Merkel die multikulturelle Gesellschaft nicht verteidige. Stattdessen würden Einwanderern Auflagen gemacht, die an Unterdrückung grenzen. Der Menschenrechtskommissar bezeichnete es als großen Fehler, von Migranten zu fordern, dass sie umgehend die neue Sprache erlernen und sich nationalstaatlichen Eigenheiten anpassen. Dieser Druck sei unnötig. (more…)

 

Warum ist König Balthasar schwarz? (Teil 3)

Einsortiert unter: Von hier und dort — Knecht Christi @ 03:43

Ein dreister Kunstdiebstahl im Kölner Dom. Heiße Hehlerwahre findet ihren Weg zurück nach Rom. Der Kameo landet in Wien. Wird er irgendwann weiter wandern von einer Hand zur anderen?

Letzter Teil der Odyssee erzählt von Klaus Lelek

 

Wir schreiben das Jahr 1574. Dort wo heute regelmäßig Graue Wölfe, Kurden und Islamisten lautstark ihre Friedfertigkeit demonstrieren, erhoben sich damals keine 157 Meter hohen Türme sondern nur steinerne Stümpfe, die über die Höhe eines Bürohauses nicht hinaus reichten. Hatte man diese passiert, dann mußte man fast 80 Meter durch eine ewige Baustelle laufen bis man vor einer 42 Meter hohen, Fensterlosen Wand stand. Statt eines prächtigen Portales befand sich dort eine unspektakuläre Pforte. Dahinter lag der eigentliche Dom. Er bestand nur aus dem Chor, nicht besonders lang, aber dafür Schwindel erregend hoch. Strenggenommen war dieser Torso gar kein Dom, sondern nur eine Stadtkirche, ein Münster, denn die Kölner hatten ihren Erzbischof bereits 40 Jahre nach Baubeginn 1288 aus der Stadt gejagt. 1424 die Juden, später die Protestanten was dann langsam aber stetig zum Niedergang führte.

Den oben beschriebenen Weg nahmen vermutlich an einem kalten Januarmorgen in aller Herrgottsfrühe zwei oder drei zwielichtige Gestalten. Vielleicht auch ein Päärchen. Um den Anschein völliger Harmlosigkeit zu erwecken.  Wie immer um diese Jahreszeit war es auch damals ziemlich dunkel, genauer gesagt mangels Straßenbeleuchtung stockfinster, so daß niemand die Burschen überhaupt zu Gesicht bekam. Der Küster war vielleicht gerade dabei die Kerzen des Altares für die Frühmesse zu entzünden oder war sonstwie beschäftigt, als sich die Räuber am Dreikönigschrein zu schaffen machten. Falls er überhaupt etwas hörte, so war es ein lautes Knacken. (more…)

 

Vom Balkan ins deutsche Bordell: Zwangsprostituierte immer jünger

Einsortiert unter: Reportagen — Knecht Christi @ 03:32

Die genaue Zahl kennt niemand. Aber das Leid der immer jüngeren Zwangsprostituierten ist groß. Der Handel mit Mädchen und Frauen blüht auf dem Balkan. Die deutsche Polizei will vor allem Zuhältern und Menschenhändlern das Handwerk legen.

 

Die Annonce klang vielversprechend. Innerhalb kurzer Zeit sei viel Geld zu verdienen. Dass die Endstation der Reise in den “goldenen Westen” ein Bordell sein würde, ahnte die junge Frau aus Osteuropa nicht. “Der Handel mit Mädchen ist ein lukratives Geschäft auf dem Balkan”, sagt Anton Markmiller von der internationalen Hilfsorganisation Care. Die Sektion Deutschland-Luxemburg von Care hat in diesem Jahr mit EU-Geldern die Unterstützung von Frauenorganisationen in der Region übernommen. Diese haben den Kampf gegen den Menschenhandel in Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien zu ihrer Aufgabe gemacht. Anlässlich des von den UN proklamierten internationalen “Tages gegen Gewalt an Frauen” erörterten in Berlin Expertinnen auf Einladung von Care die Probleme. Bei einer Diskussionsveranstaltung am Montagabend betonte Mara Radovanovic, wie sehr die betroffenen Frauen Hilfe brauchen. Sie hat 1998 in Bosnien-Herzegowina die Frauenorganisation LARA gegründet, die misshandelten Frauen in einem Haus Schutz bietet. (more…)

 

Der Untergang der islamischen Welt

Einsortiert unter: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 03:20

„Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert“ sagt der Autor Hamed Abdel-Samad. Dieser Denkansatz ist der Ausgangspunkt einer schonungslosen Kritik am Gedankengebäude und Handeln der gläubigen Muslime. Für jedermann ein mutiges Unterfangen, besonders aber für einen Moslem, wie der Autor einer ist. Der Autor wurde in Ägypten geboren und ist dort aufgewachsen.

 

Er studierte Englisch, Franzöisch, Japanisch und Politik. Er ist heute Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Sein der Aufklärung entsprungener Denkansatz verbunden mit der Kenntnis der arabischen Welt bietet eine Islamkritik von besonderer Überzeugungskraft. Das Buch ist daher eine hervorragende Möglichkeit, sich über den systemimmanenten Gegensatz des Islam zum westlichen Lebensmodell zu informieren. (more…)

 

 
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