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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Muslimische Autoritäten fordern Enthauptung von Konvertiten 23. Dezember 2010

Einsortiert unter: Islamische Schandtaten,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 03:43

Religionsminister bestätigt Todesstrafe für Abfall vom Islam – Die IGFM appelliert an Präsident Mubarak, Konvertiten zu schützen

 

Kairo: Der Konvertit Mohammed Ahmed Hegazy und die Anwälte, die ihn vertreten, können jederzeit Opfer eines Anschlages werden, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Hegazy wurde am 25. August mit einem Scheich der Al-Azahr Universität, Youssef al-Badri, im Fernsehen interviewt. Al-Badri forderte darin erneut die Todesstrafe Hegazys. Auch die ehemalige Dekanin der Hochschule für Frauen der Al-Azhar Universität, Souad Saleh, verlangte die Enthauptung des Konvertiten. Selbst der ägyptische Minister für religiöse Angelegenheiten, Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk, beteiligt sich an der Eskalation und beharrt öffentlich auf der Legalität der Todesstrafe für Konvertiten. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM appelliert an Präsident Mubarak, sich “unverzüglich einzuschalten und den Schutz des Konvertiten und seiner Anwälte sicherzustellen”.

 

In den arabischen Medien forderten zwei Al-Azhar Religionswissenschaftler, Scheich Youssef al-Badri, sowie Souad Saleh, die Todesstrafe für den Konvertiten Mohammed Ahmed Hegazy. Der 25jährige Journalist konvertierte vor vier Jahren zum koptischen Christentum und wollte Anfang August 2007 in seinen Ausweispapieren den Religionseintrag ändern lassen. Seinen Religionswechsel fühlte Hegazy durch den Großmufti Ägyptens, Dr. Ali Goma’a, gestützt, der sich zu Konvertiten relativ tolerant äußerte. Sie würden von Gott selbst im Jenseits bestraft werden, so Goma’a, aber eine weltliche Strafe sei, auch durch den Koran, unzulässig.

 

Diese Äußerungen wurden von Religionswissenschaftlern der Al-Azhar Universität heftig kritisiert. Saleh erklärte in der Zeitung al-Quds al-arabi die Fatwa (Rechtsgutachten) Goma’as für wertlos. Hegazy hätte es nicht bei seiner Apostasie belassen, sondern mit seinem Bekenntnis den Islam verspottet und verleugnet. Dies verdiene, so Saleh, den Tod. Im gleichen Artikel befanden die Religionswissenschaftler Scheich Gad Mawli Ibrahim sowie Scheich Youssef al-Badri die Auslegungen des Muftis für ungültig und ohne inneren Gehalt. Der Konvertit hätte mit seinem öffentlichen Bekenntnis zum Christentum dem Islam den Krieg erklärt, erklärte al-Badri.

 

Minister schließt sich Religionsgelehrten an: Ägyptens Minister für religiöse Angelegenheiten, Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk, insistierte in einem Interview mit der Tageszeitung Egypt Today auf der Legalität der Todesstrafe für Konvertiten. Mit der Bekanntgabe ihrer Konversion seien sie eine Gefahr für die öffentliche Ordnung. Dies sei, so Zakzouk, dem Hochverrat gleichzusetzen, welcher mit dem Tod bestraft werde. Folglich müsse man die Konversion mit der gleichen Strafe belegen.

 

{Das obige Bild: Scheich Youssef al-Badri, Souad Saleh und Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk, Minister für religiöse Angelegenheiten: Konversion sei Hochverrat, welcher mit dem Tod bestraft werde – Quelle: www.igfm.de}

 

2 Antworten zu „Muslimische Autoritäten fordern Enthauptung von Konvertiten“

  1. bazillus Sagt:

    Leider muss ich dem Minister Recht geben. Im Koran ist die Apostasie todesstrafenwürdig. Da scheint Herr Dr. Ali Goma zu irren. Kennt er seinen Koran nicht. Sarkasmus off.

    Es ist langsam eine völlige Unzumutbarkeit, lesen zu müssen, wie sich Steinzeitislamisten in die Politik der heutigen Zeit einschleichen können. Ist dieser Minister ein Muslimbruder?

    Wer Konversion zum Christentum oder zu einer andern Religion als Hochverrat ansieht bezeugt damit, dass der Islam hochpolitisch ist. Er bezeugt damit, dass der Islam brandgefährlich ist. Er bezeugt damit, dass der Islam eine beständige Totalbeleidigung Gottes darstellt. Er bezeugt damit, dass der Islam eine blutrünstige mittelalterliche Ideologie darstellt, die wie der Nationalsozialismus oder der Kommunismus oder der real existierende Sozialismus gegen die Menschenwürde gerichtet ist. Er bezeugt damit, dass der Islam niemals mit den allgemeinen Menschenrechten kompatibel sein wird.

    Wer einen solchen Minister in seinen Reihen hält, kann nichts taugen.

    Wo bleibt der Aufschrei der Kirchen, der Politiker der westllichen Welt. HÄttte diese Äußerung ein Minister Israels abgegeben gemünzt auf das Judentum: Der Aufschrei unserer feigen Politikerelitenkaste wäre größer als das Geräusch beim Urknall.

    Wie immer wird der Islam in Watte gepackt. Unangenehmes wird geflissentlich überhört, der Islam wird schöngeredet und keinen Menschen interessiert es.

    Das nennen wir Messen mit zweierlei Maß. Die Waage unserer Politiker zeigt extrem falsche Maßeinheiten an.

  2. Hajo Sagt:

    Anerkennung für die deutlichen Worte – was muss eigentliche noch alles geschehen, damit sich endlich die Erkenntnis durchsetzt, dass es sich beim Islam nicht um eine “Religion” handelt, sondern um eine todbringende und menschenverachtende Ideologie?


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