kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das reine Ressentiment 6. November 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 23:45

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 lässt sich in vielen westlichen Ländern eine Zunahme von Ressentiments und Vorurteilen gegen den Islam und die Muslime feststellen. Um dieses gesellschaftliche Phänomen zu fassen, hat sich der Begriff “Islamophobie” eingebürgert. Aber ist dieser Begriff brauchbar, um im Sinne der Vorurteilsforschung ein spezifisches Ressentiment gegen Muslime zu fassen? Schließlich gibt es einen klaren Unterschied zwischen fremdenfeindlich motivierter Hetze und einer – oft menschenrechtlich begründeten – Kritik am Islam und den Muslimen.

Wenn man sich die Entstehungsgeschichte des Wortes anschaut, muss man an dessen Tauglichkeit und begrifflicher Trennschärfe zweifeln. (more…)

 

Bürgerbewegungen lassen europäische Politiker zusammenzucken

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 23:39

Noch reden die etablierten Politiker in Europa die Situation schön, noch hangeln sie sich an hohlen Versprechungen und dem angeblich existierenden „europäischen Geist“ entlang. Noch blenden sie die Realität wenig gekonnt aus, wollen nicht wahrnehmen, was sich in ihren Ländern tut. Und doch wissen sie genau, dass ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht. Die Gesellschaften in Europa wollen endlich gehört werden, wollen keine Oberlehrer in Parlamenten und Regierungen, sondern sich selbst vertreten sehen. Abgestraft wird jetzt in vielen Ländern mit dem Stimmzettel.

Schon längst lassen sich die Wähler in vielen europäischen Ländern nicht mehr von dem Begriff „Rechtspopulismus“ schrecken, denn er ist kraftlos, künstlich in die Welt gesetzt worden, weil Mainstream-Journalisten, Gutmenschen und die Führungscliquen bei dem Wort “Bürgerbewegung” zusammenzucken. Das aber trifft den Kern. Weit über 80% der Bevölkerung wollen nicht nur in Deutschland endlich eine andere Ausländerpolitik, bei der auch die Einheimischen, nicht nur die Zugereisten, zu ihren Rechten kommen.

Eine Migrantenpolitik, die eben nicht Unterschiede in der Strafzumessung, in der Förderung, in der Familien- und Sozialpolitik macht. Eine europäische Bewegung, die aus tiefer Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen resultiert. Schon lange wollen sich Millionen Menschen in ihren europäischen Heimatländern nicht mehr damit abfinden, dass ihre Freiheitsrechte im Zuge des „Kampfes gegen den Terror“ immer weiter beschnitten werden, während Angehörige des islamischen Glaubens gleichzeitig als nahezu Unantastbare gelten. Auch deswegen rumort es in den Gesellschaften des alten Europa. Hier die in diesem Kontext wichtigsten Länder des Kontinents:

= Deutschland: Seit dem Erscheinen der Bücher Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin und Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold von Udo Ulfkotte hat hier eine breite Diskussion über Sozial- und Migrantenpolitik eingesetzt, die sehr deutlich macht, was der größte Teil der Bevölkerung in diesem Bereich von den etablierten Parteien hält. Diese bemühen sich jetzt, in die Diskussion einzusteigen, hecheln allerdings nur unehrlich hinterher. (more…)

 

Ägyptens Kopten harren aus in Leid und Bedrängnis

Filed under: Christenverfolgung,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 04:17

In Ägypten, aus dem Mose die Israeliten einst herausführte, und das der Heiligen Familie Zuflucht vor Herodes bot, hat das Christentum tiefe Wurzeln.

 

Heute sind knapp zwölf Prozent der 70 Millionen Einwohner Ägyptens Christen, die allermeisten (95 Prozent) von ihnen Kopten. Obgleich die koptischen Christen immer wieder Wellen der Verfolgung, Diskriminierung und Unterdrückung erleben mussten, sind ihre strengen Klöster auch heute überfüllt. Sie können gar nicht alle Bewerber um das Noviziat aufnehmen. Papst Johannes Paul II. würdigte dieses fromme Ausharren: „Auf diesem Boden Ägyptens wurde die Botschaft des neuen Bundes von Geschlecht zu Geschlecht weitergegeben durch die ehrwürdige koptische Kirche, Erbin der Verkündigung und des apostolischen Wirkens des Evangelisten Markus, der nach der Tradition das Martyrium in Alexandrien erlitt“.

Ägypten ist ebenso wie Syrien ein Beispiel dafür, dass ein autokratisches Regime für christliche Minderheiten sogar das geringere Übel sein kann: Völlig freie Wahlen auf der Basis gleicher Chancen würden der Muslimbruderschaft eine Machtfülle in die Hand spielen, die für die christliche Minderheit nicht ungefährlich wäre. (more…)

 

Chaldäischer Kardinal rastet auf Al-Jazeera aus

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 04:07

Seine Eminenz Kardinal Emmanuel ist das Oberhaupt der Chaldäer in dem Irak und der Diaspora. Weil Al-Jazeera keine Studios in Bagdad hat, wurde zu einer Videokonferenz gegriffen. Die verschleierte Moderatorin der Sendung “Almontasaf – die Mitte” wollte dem Kardinal einige Fragen stellen, was höchstwahrscheinlich seiner Eminenz nicht bekannt war. Überdies darf man nicht außer Acht lassen, dass er noch unter massivem Schock stand. Denn die Bilder der getöteten Christen in der Kathedrale “Seiedat Alnagat – Herrin der Errettung” waren viel mehr als erschreckend. Der 31. Oktober 2010 war bestimmt nicht der erste pechschwarze Tag für die Christen im Irak. Allein diese Kathedrale wurde im Jahr 2004 zerstört und später wiederaufgebaut. Mehr als 40 Kirchen wurden seit 2003 völlig zerstört.

Am Anfang dankte er dem katarischen Sender für seine Mühe, über die Misere der Christen im Irak nach diesem Terrorakt zu berichten, und wünschte ihm und allen Mitarbeiter den reichen Segen Gottes. Dann folgte den Wunsch, nur auszustrahlen, was den Namen Gottes verherrlicht und dem Frieden unter den Menschen dient. Damit meinte seine Eminenz die ständigen Versuche des katarischen Fernsehsenders, Unruhen in den diversen Ländern des Nahen Ostens zu stiften. (more…)

 

Irakischer Verteidigungsminister: die Terroristen waren keine Iraker!

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 04:03

Abd Alkader Alobeidy, der irakische Verteidigungsminister, sagte vor laufender Kamera, was man auf “Free Copts” (Baghdadia-TV) sehen kann: “Die Befreiungsoperation ist trotz den 53 getöteten Geiseln und Soldaten erfolgreich verlaufen. Die Terroristen sprachen miteinander mit verschiedenen arabischen Dialekten. Fünf von ihnen wurden inhaftiert und man verfolgt ihre wahren Identitäten. Fest steht, dass sie keine Iraker sind”. Bei der Sendung “Jüngste Stunde” auf dem genannten TV-Sender stellte der Moderator seinem Gast, Majorgeneral Dschihad Algaberi – Chef der Explosionsabteilung des irakischen Innenministeriums, die folgende Frage: “Wie kann der Verteidigungsminister die Befreiungsoperation als erfolgreich bezeichnen, obwohl 53 Menschen ums Leben kamen”? Erklärend antwortete Aljaberi: “Auf jeden Fall war diese Operation ein Erfolg, wenn man bedenkt, wie viele Christen in der Kirche anwesend waren. Über 170 Christen waren zum Fest der Allerheiligen versammelt, als neun Terroristen die Kathedrale stürmten. Der große Teil der Geisel war in zwei Zimmern gedrängt. Man darf nicht vergessen, dass die Terroristen einige Christen erschossen, während die Spezialeinheiten vier Stunden belagerten, und dass die Terroristen Sprengsatzgürtel um ihre Hüften hatten. (more…)

 

Das weltweite Al-Kaida-Netz

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 03:46

Al-Kaida auf Ägyptisch heißt Klo-Brille

Wer sind die Terroristen von London, Madrid und New York? Was wollen sie?

Woher nehmen sie ihr Geld? Und wie lassen sie sich bezwingen?

 

Ist al-Qaida eine weltumspannende Terrorgruppe?
Nein. Al-Kaida, das sind viele Organisationen. Ihr Name (»Die Basis«) geht auf ein Verzeichnis von muslimischen Kämpfern zurück, das Osama bin Laden 1988 in Afghanistan anlegte, nach dem Krieg der Mudschahedin gegen die Sowjets. Seit 1984 waren über bin Ladens Rekrutierungsbüros etwa 20 000 Muslime aus aller Welt in die Ausbildungslager am Hindukusch gezogen. Eine Art internationale Brigade des Islams, die kam, die Ungläubigen zu vertreiben. Und in der Tat: Die Mudschahedin schafften es, mit festem Glauben und amerikanischen Stingerraketen, die Weltmacht Sowjetunion in die Knie zu zwingen. Nach diesem Sieg blieb Afghanistan bis 2001 das Gravitationszentrum für Dschihadisten. Mit terroristischem Training versehen, kehrten sie zumeist in ihre Heimatländer zurück. Zwischen 3000 und 5000 Kämpfer, schätzen die UN, traten dortigen Terrorgruppen bei. Bis zum Jahr 2001 erstreckte sich bin Ladens Netzwerk, laut einer Zählung des US-Außenministeriums, über etwa 55 Staaten. In Algerien heißen die islamistischen Kämpfer „Bewaffnete Gruppe für Predigt und Kampf“, in Indonesien “Dschamaat Al-Islamija”, in Tschetschenien “Al-Ansar Mudschahedin“, in Ägypten »al-Gama a al-Islamija«, im Irak “Ansar al-Islam”, in Europa „al-Tawhid“. Unabhängige, so genannte „non-aligned Mudschahedin“ oder „Schläfer“ stehen im Bedarfsfall Gewehr bei Fuß. Die Diaspora von Glaubenskämpfern wird zusammengehalten durch Schützengräbenbrüderschaften, ihre gemeinsame Ideologie oder, im losesten Fall, ein aus ihrer Sicht heiliges Ziel: Die Welt von den Ungläubigen zu befreien. Am besten beschrieben ist Al-Kaida heute als ein terroristisches Franchise-Unternehmen. Im Namen des Dschihad kann jeder kämpfen, der die Ziele der Bewegung teilt. (more…)

 

Glaube wächst an Widerständen

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:40

Was wir von verfolgten Christen lernen können

 

“Glaube wächst an Widerständen”: Unter diesem Motto stand unser diesjähriger Open Doors Tag 2010. Wir sind dankbar für die zahlreichen Besucher nicht nur am Hauptveranstaltungsort in Marburg. Denn erstmals wurde der Jahrestag am 23. Oktober auch an fünf weiteren Orten live ausgestrahlt: in Bielefeld, Bremen, Chemnitz, München und in Schorndorf. Zu Gast in Marburg waren diesmal Christen aus dem ostafrikanischen Eritrea und der Islamischen Republik Iran. Weiterer Redner war Deryck Stone, einer der Gründungsväter von Open Doors. Die Begegnung mit Christen, die wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus selbst Verfolgung erlitten haben, stand auch diesmal im Zentrum. Glaubensgeschwister aus dem Iran und Eritrea berichteten, wie sie in den wohl schwersten Stunden ihres Lebens erfahren haben, dass Jesus an ihrer Seite ist und welche Kraft ihnen das Gebet von Christen weltweit gegeben hat. Und sie sprachen darüber, wie ihr Glaube inmitten von Schwierigkeiten gewachsen ist. (more…)

 

 
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