kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Kelch lief schon über – ich bin stocksauer! 2. November 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 05:47

Zu Beginn spreche ich den Angehörigen der getöteten Christen mein Beileid aus. Mein und unser Trost bleibt, dass diese unsere Geschwister im Herrn als Märtyrer zu Christus gingen. Sie standen während der Heiligen Messe vor seinem Angesicht und in seiner Gegenwart. Ich mache mir keine Gedanken mehr um sie, weil sie jetzt bestimmt im Schoß Jesu Christi sind. Jedoch weint mein Herz bittere Bluttropfen um ihre Familien, welche gewiss sehr traurig sind.

Meine Wut ließ sich nicht in Zaum halten, nachdem ich die Wahrheit auf den koptischen Blogs erfuhr, welche die europäischen Medien den Lesern vorenthielten. Da kochte das Blut in meinen Adern förmlich, vor allem als ich las, dass diese Verbrecher unsere Glaubensbrüder wegen derselben Lügen erschossen, welche die Wahabbiten in Ägypten verbreiteten. Was mich sehr wütend macht, ist die Berichterstattung der verschiedenen Zeitungen und aller Pressagenturen. Sie verbreiten, was sie auf den Webseiten dieser islamischen Terroristen finden, ohne den Kopten die Möglichkeit zu erlauben, Stellung dazu zu nehmen. Meiner Meinung nach ist das ein Verbrechen gegenüber den Lesern, die regelrecht manipuliert werden. (more…)

 

Al-Kaida droht der koptischen Kirche

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 05:20

Seit den ersten Stunden des Ersten November 2010 spricht Ägypten nur über die Sicherheit der koptischen Kirchen in Ägypten, nachdem die islamischen Terroristen die koptische Kirche aufforderte, die quasi zum Islam übergetretenen Frauen freizulassen. Die Reaktionen der regierende Partei und des ägyptischen Regimes waren mehr als eindeutig: Lächerlich!

Safwat Alsharif, der Vorsitzende der NDP (National-demokratisch Partei), verurteilte das Attentat aufs Schärfste und brachte den Angehörigen der Opfer sein Beileid zum Ausdruck. Ihm war es auch sehr wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass Ägypten strengst ablehnt, dass ein Haufen Gauner sein Namen beschmutzt. Unser Land hat damit nicht zu tun, und die Iraker sollen ihre Probleme unter sich lösen. Die Ägypter, Christen und Moslems, sind und bleiben ein Volk; so Herr Alsharif. Hossam Zaky, der offizielle Sprecher des ägyptischen Außenministeriums, wiederholte dasselbe, was Alsharif zuvor sagte. Beide bezeichnen die Drohungen als lächerlich und schlossen aus, dass Al-Kaida jemals zuvor in Ägypten zuschlug. (more…)

 

Gottesdienst endet im Blutbad

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 05:15

Bundesvorstand der Aramäer fordert Schutz der Christen im Irak

 

Heidelberg: Der Bundesvorstand des aramäischen Dachverbandes in Deutschland ist schockiert und zutiefst entsetzt über die blutige Geiselnahme im Irak mit mehr als 50 getöteten Christen und Dutzenden Verletzten. Ein Al-Kaida-Kommando hat in Bagdad die “Sayidat Al-Negat – Herrin der Errettung” Kathedrale während der Sonntagsmesse gestürmt und ein Blutbad unter den Gläubigen und Priestern angerichtet.

Bundesvorsitzender Daniyel Demir befürchtet: „die aramäischen Christen im Irak könnten das Schicksal ihrer Glaubensbrüder in der Türkei erleiden und bis auf winzige Reste verschwinden“. Immerhin handle es sich um urchristliche Gemeinden mit einer fast 2000-jährigen Geschichte. Viele der irakischen Christen beten heute noch auf Aramäisch, in der Sprache Jesu. Die Forderung nach einer autonom verwalteten Region für die Aramäer in der Provinz Ninive im Norden des Irak, das der kurdischen Regionalregierung untersteht, wird nach diesen schrecklichen Vorfällen immer lauter. „In der Tat können die Aramäer im Norden in Frieden und Sicherheit leben, jedoch darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass es in den neu gebauten Dörfern völlig an Infrastruktur fehlt. (more…)

 

Bis zu 50 Menschen sterben bei Geiseldrama

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 05:09

Das Geiseldrama in einer Kirche in Bagdad hat weitaus mehr Opfer gefordert als bisher angenommen. Nach Angaben aus dem Innenministerium wurden 37 Gläubige, sieben Sicherheitskräfte und fünf Terroristen bei der Geiselnahme und ihrer gewaltsamen Beendigung getötet. Bei der Erstürmung der Kirche seien zudem acht Verdächtige festgenommen worden, teilte am Montag ein Vertreter des irakischen Innenministeriums am Montag mit. Ein bewaffnetes Kommando war am Sonntagabend während des Gottesdienstes in die chaldäisch-katholische Kirche des Bagdader Stadtteils Karrada eingedrungen und hatte die dort versammelten Gläubigen in seine Gewalt gebracht. Nach dem Vertreter des Innenministeriums nahmen rund Hundert Menschen an der Messe teil. Über die genaue Zahl der Opfer herrscht allerdings noch Unklarheit. Nach Krankenhaus- und Polizeiangaben wurden insgesamt 39 Menschen getötet, darunter neun Polizisten. Zahlreiche Menschen wurden demnach verletzt. Zuvor hatten die Angreifer bereits zwei Wächter der nahegelegenen Börse umgebracht. Unklar ist, ob die Kirche nur ein Rückzugsziel der Angreifer war – wie zunächst vermutet – oder ob sie von Vornherein im Visier des Kommandos stand. Die Männer hatten am Spätnachmittag versucht, die Börse von Bagdad zu überfallen. (more…)

 

Christen droht Vertreibung aus Stammländern der Kirche

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 05:05

apa-ots.at/kathpress.at: Wenn sich die Situation der Christen im Nahen Osten nicht grundlegend verbessert, droht ihnen die völlige Vertreibung aus Regionen, in denen es seit den Anfängen der Kirche christliche Präsenz gab: Diese eindringliche Warnung verbunden mit einem Appell zur Solidarität mit den bedrängten Glaubensgeschwistern in Ländern wie dem Irak, Iran, Ägypten oder dem Libanon äußerten Fachleute aus Österreich bei einem von Christian Solidarity International (CSI) veranstalteten Pressegespräch am Freitag in Wien im Anschluss an die jüngst in Rom zu Ende gegangene Nahost-Synode.

Der Wiener Weihbischof Franz Scharl, der syrisch-orthodoxe Chorbischof Emmanuel Aydin, KOO-Geschäftsführer Heinz Hödl und Pro Oriente-Sprecherin Pia de Simony waren sich darin einig, dass die Kirchen im Orient mehr Zusammenarbeit und ehrliche Dialogpartner im Islam brauchen. CSI-Vertreter Elmar Kuhn untermauerte den rasant anwachsenden Exodus der orientalischen Christen mit Zahlen: Im Nahen Osten sei der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung im vergangenen Jahrhundert von 20 auf zwei Prozent gesunken, im Libanon von 60 Prozent auf rund ein Drittel, in der Türkei von einem Fünftel auf unter einem Prozent. Auch auf der Nahost-Synode habe es geheißen, in 50 Jahren könnte es in vielen – vor allem muslimisch dominierten – Ländern überhaupt keine Christen mehr geben. (more…)

 

Politiker haben die Islam-Probleme furchtbar unterschätzt

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 04:57

Der Schweizer Kardinal Kurt Koch ist der neue Beauftragte des Vatikans für die Ökumene. Ein Gespräch über Christen im Heiligen Land, Minarette in Europa und die aktuelle Islam-Debatte

 

Rom (kath.net/DieWelt): Als Nachfolger des deutschen Kurienkardinals Walter Kasper amtiert seit Kurzem der ehemalige Baseler Bischof Kurt Koch als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen – eine Art “Ökumene-Minister” des Vatikan. Koch wurde 1950 in Emmenbrücke im Kanton Luzern geboren. Zu seinen ersten Herausforderungen zählte die Organisation einer zweiwöchigen Krisensynode im Vatikan zur Lage der Christen im Nahen Osten. Mit ihm sprach Paul Badde.

DIE WELT: Kaum im Amt, wurden Sie sogleich mit der schwierigen Nahost-Synode konfrontiert. Wie lässt sich deren Idee beschreiben?
Koch: Es sind zwei Wirklichkeiten. Erstens kamen hier verschiedene Kirchen des Nahen Osten einmal zusammen, um sich miteinander zu beraten und Wege in die Zukunft zu suchen. (more…)

 

Es wird noch mehr Ehrenmorde geben

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 04:51

“Die Politiker schweigen aus Angst, als Rassisten zu gelten. Wobei diese Angst der eigentliche Rassismus ist”: Güner Balci.

 

Unerschrockene Kämpferin: Güner Balci, 35, ist als Tochter alevitischer Türken in Berlin-Neukölln aufgewachsen. Sie hat sich als ZDF-Journalistin mit islamkritischen Beiträgen einen Namen gemacht und auch Bücher zum Thema verfasst. Ihr aktueller Roman heißt “Arabqueen” und schildert aufgrund wahrer Begebenheiten das Schicksal zweier arabischer Schwestern, die 2010 mitten in Deutschland von ihrer Familie sämtlicher Freiheiten beraubt werden. Das Buch wirft ein Schlaglicht auf die viel zitierte Parallelgesellschaft, weshalb Balci von der FAZ als “eine Aufklärerin im besten Sinn” bezeichnet wurde.

= Ihr Roman “Arabqueen” basiert auf wahren Begebenheiten. Das Happy End indes ist fiktiv – in Wirklichkeit wurden die beiden arabischen Frauen zwangsverheiratet. Gibt es das wirklich 2010 mitten in Deutschland?
Balci: Ja, das ist die gängige Praxis. Ich habe zwölf Jahre lang in einem Mädchentreff in Berlin-Neukölln gearbeitet und in dieser Zeit alles mitbekommen, was es so gibt. Ich wusste, dass es Zwangsehen gibt, aber ich kannte das Ausmaß in dieser Härte nicht. (more…)

 

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 331 Followern an