kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kaum Rechte für Ausländer in islamischer Welt 26. Oktober 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 05:08

“In der islamischen Welt gibt es kaum Rechte für Ausländer und religiöse oder ethnische Minderheiten. In so gut wie allen islamischen Ländern sind sie Diskriminierungen ausgesetzt, die von der Mehrheitsbevölkerung fast kritiklos geduldet werden”, sagt nicht irgendein böser Islamkritiker, sondern Mohammed Abdulrahman, ein Niederländer mit islamischen Wurzeln. Er wundert sich in einem WELT-Artikel über die hysterischen Reaktionen auf den Tolerierungspakt mit dem PVV-Chef Geert Wilders in Den Haag und meint stattdessen: Wir Muslime sollten uns kritische Fragen stellen!

Auszug: {Bevor wir den Niederländern Lektionen erteilen, drängt sich eine Frage auf: Wie gehen wir eigentlich in unseren Herkunftsländern mit Ausländern und Minderheiten um? In der islamischen Welt gibt es kaum Rechte für Ausländer und religiöse oder ethnische Minderheiten. In so gut wie allen islamischen Ländern sind sie Diskriminierungen ausgesetzt, die von der Mehrheitsbevölkerung fast kritiklos geduldet werden. Man denke zum Beispiel an die Situation von Gastarbeitern in den Ölstaaten. Die grenzt an Sklaverei. Sie haben praktisch keinen rechtlichen Status, und von kulturellen oder religiösen Rechten kann schon gar keine Rede sein. Auf der Arabischen Halbinsel gibt es nur eine einzige Kirche: nämlich im Mini-Sultanat Oman. Dass die Regierungen in der islamischen Welt die Rechte ihrer einheimischen Bürger ebenfalls nicht respektieren, kann kein Argument sein, um unser Gewissen zu beruhigen. Denn jenen fehlen politische Rechte, während sich Ausländer und Minderheiten auf kein einziges Recht berufen können und sowohl durch die Behörden wie durch die Bevölkerung diskriminiert werden. Wenn wir europäischen Muslime hier in Europa unsere Bürgerrechte verteidigen, sollten wir eines bedenken: dass wir hier Teil sind von Gesellschaften, die auf der Idee beruhen, dass jeder, ungeachtet seiner Herkunft oder Überzeugungen, gleich ist und dieselben Rechte hat. Das verdient Nachahmung – gerade in den Ländern unserer Herkunft. Geert Wilders muss sich vor dem Richter verantworten. Allein schon die Tatsache, dass eine Hand voll Immigranten und Niederländer mit Migrationshintergrund einen einflussreichen Politiker vor Gericht schleppen können, spricht doch Bände. Es zeigt, dass hier das Recht über allem steht. Für Menschen mit muslimischem Hintergrund ist es nicht leicht, sich Wilders’ provozierende Aussagen über den Islam anhören zu müssen. Aber am Ende geht es um ganz normale Beleidigungen, nichts mehr und nichts weniger. Das Schlimmste, was uns Wilders antun kann, ist, dass auch wir uns radikalisieren. Dass er uns so weit bringt, dass wir unsere Identität auf eine verkrampfte Weise verteidigen. Und dabei aufhören, kritisch auf uns selbst zu schauen. Mit anderen Worten: dass wir uns genauso verhalten wie Wilders immer behauptet, dass wir uns verhielten. Den Gefallen sollten wir ihm nicht tun}.

 

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