kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Geschichte der koptisch-orthodoxen Kirche in der Schweiz 25. September 2010

Filed under: Koptische Kirche im Ausland — Knecht Christi @ 03:53

Die Beziehung der koptisch-orthodoxen Kirche zur Schweiz und zu Mitteleuropa geht auf die ersten Stunden des Christentums in dieser Gegend zurück. Die Christianisierung des größten Teils der Bevölkerung der Schweiz und dieser mitteleuropäischen Regionen ist eine direkte Folge der Evangelisation und des Martyriums der thebäischen Legion, die 6600 christliche Offiziere und Soldaten aus Ober- und Mittelägypten zählte.

Ende des dritten Jahrhunderts befahl der römische Kaiser Diokletian (284-305) die Versetzung einer der drei ägyptischen Legionen, nämlich diejenige unter dem Oberbefehl des Mauritius (=Maurice, was im Koptischen “Der Offizier aus dem Süden” bedeutet) nach Westeuropa. Sie sollte die Verteidigungslinie, die sich von Ligurien über die Alpen durch das Wallis und von dort längs der Aare und dem Rhein bis Nordwestdeutschland erstreckte, unterstützen. Unter anderem sollte sie dazu beitragen, den Aufstand der Bagauden im Südosten Frankreichs zu unterdrücken.

Die Mitglieder dieser Legion lehnten es kategorisch ab, die römischen Götter zu verehren, und ihnen, gemäß den damaligen Zeremonien, Opfer darzubringen. Dies wurde von Kaiser Maximian, Mitregent Diokletians im Westen (286-305), als Meuterei empfunden, worauf er die Folterung der Legionäre und die Dezimierung der Legion, d.h. Hinrichtung jedes Zehnten Mitgliedes der Legion, befahl. (more…)

 

Christenverfolgung im Islam

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:39

Der Schweiz werfen muslimische Staaten nach dem Minarettverbot eine schwere Verletzung des Toleranzgebots vor. Doch sie selbst unterdrücken massiv die Religionsfreiheit. Die islamische Welt zeigt sich wieder einmal schockiert. Ob Mohammed-Karikaturen, Regensburger Papst-Rede oder jetzt das Minarett-Verbot in der Schweiz. Religiös motivierte Empörungskampagnen sind jederzeit abrufbar. Das türkische Außenministerium reagierte umgehend und warf den Schweizern vor, mit dem Volksentscheid Menschenrechte und grundlegende Freiheiten verletzt zu haben. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül legte nach und geißelte die Minarett-Entscheidung als eine „Schande für die Schweizer“.

Die Abstimmung zeige, wie sehr „die Islamophobie in der westlichen Welt um sich greift“. Für Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist das Referendum gar Ausdruck einer „zunehmenden rassistischen und faschistischen Haltung in Europa“. Religions- und Meinungsfreiheit seien Grundrechte der Menschheit, die nicht zur Abstimmung gestellt werden dürften, sagte Erdogan im türkischen Parlament. Wie ernst soll man solch drastische Äußerungen eines Politikers nehmen, der ein Land regiert, in dem die Leugnung des türkischen Völkermordes an den christlichen Armeniern Staatsdoktrin ist? Und das bis heute religiösen Minderheiten die freie Religionsausübung verwehrt? (more…)

 

Zum Christentum konvertierte Ägypter: eine rare Spezies

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 03:26

Sie und ihr Mann, Mohamed Hegazy, wurden Christen

Der Übertritt zum Islam wird leicht, der Austritt dagegen schwergemacht

Nur wenige ägyptische Muslime, die sich zum Christentum hingezogen fühlen, wagen den Schritt zum Übertritt. Er führt zu Spannungen mit der Familie und nicht selten zur Verfolgung durch Polizei und religiöse Autoritäten. Wer konvertiert, tut es fast immer heimlich.


Mohammed Higazi, ein zum Christentum bekehrter Ägypter, hat kürzlich ein Asylangebot aus Rom erhalten. Seine Bekannten bezweifeln, dass er, wie er behauptet, in seiner Heimat bleiben will, ganz gleich, was auch immer geschieht. Der auf ihm lastende Druck sei zu groß, meinen sie. Erst vor kurzem hatte Higazi seine Konversion öffentlich gemacht; sie wurde in Zeitungen aufgegriffen. Zwar waren vor ihm schon etliche muslimische Ägypter zum Christentum übergetreten, doch ist Higazi der Erste, der offen darüber spricht. Anlass war die Schwangerschaft seiner ebenfalls konvertierten Frau. Das Paar will nach eigenem Bekunden sein Kind christlich erziehen. (more…)

 

Niemand kann zwei Herren dienen

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:06

Islam und Grundgesetz stehe zueinander in schroffem Gegensatz.
Was soll dann islamischer Religionsunterricht vermitteln?
Wenn man sich hier nicht entscheidet, droht Chaos.


In den Debatten um die Einrichtung islamischen Religionsunterrichts an Schulen und die Errichtung von Lehrstühlen für islamische Religion an den Universitäten kommt erstaunlicherweise ein Gedanke zu kurz, den zu beachten dringend geboten wäre. Es geht um die Frage, ob und inwieweit eine derartige Religionsvermittlung unter der Geltung unserer Verfassung stattfinden darf. Man kann Informationen über Religion verschieden gestalten. Religionsphilosophie, vergleichende Religionswissenschaft und rein darstellende Religionslehren können historisch, empirisch und dogmatisch mitgeteilt werden. Diese Art der Religionslehre bildet den Gegenstand von Forschung und Lehre in einer Art von Neutralität, gemessen an Wertungen der eigentlichen Glaubensinhalte, die mit reiner Ratio wohl nicht erfassbar sind. Von einer rein rationalen Religionsvermittlung sind solche zu unterscheiden, die werbend und empfehlend Glaubenssätze verkünden und so eine bestimmte Religion auch als Gegenstand von Verhaltensmaximen propagieren. (more…)

 

Ein echtes Zeugnis für das Evangelium in der Welt

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 02:55

Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. appelliert an die gemischte katholisch-orthodoxe Dialogkommission und fordert ein ernsthaftes Engagement für die Wiederherstellung der Einheit unter den Christen zu einem echten Zeugnis für das Evangelium in der Welt


Rom (kath.net/as): Seit Montag tagt in Wien die gemischte Kommission für den theologischen Dialog zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen des Ostens (20. – 27. September). Es handelt sich dabei um die 12. Vollversammlung, an der für den Vatikan der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen Erzbischof Kurt Koch teilnimmt. Die Kommission setzt das Studium des Themas der Rolle des Bischofs von Rom in der Gemeinschaft der universalen Kirche im ersten Jahrtausend fort.

Am Ende der heutigen Generalaudienz richtete Papst Benedikt XVI. einen eindringlichen Appell an die Mitglieder der Kommission zu einem ernsthaften Einsatz für die Einheit unter den Christen: „Der Gehorsam dem Willen unseres Herrn Jesus Christus gegenüber und die Erwägungen der großen Herausforderungen, die sich dem Christentum heute stellen, verpflichten uns dazu, uns ernsthaft für die Sache der Wiederherstellung der vollen Einheit unter den Kirchen zu engagieren“. „Ich ermahne alle, innig für die Arbeiten der Kommission und für eine ständige Entwicklung und die Konsolidierung des Friedens und der Eintracht unter den Getauften zu beten, damit wir der Welt ein immer echteres Zeugnis des Evangeliums geben können“. (more…)

 

Angriff auf die Unschuldsvermutung

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 02:35

Die SPD treibt das Ausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin voran und begibt sich damit auf schwieriges juristisches Terrain. Parteichef Sigmar Gabriel persönlich wird nicht müde, Sarrazin zu attackieren – und überzieht dabei maßlos.


“Sarrazin ist gewiss kein Rassist” – so steht es in einem Text, den Sigmar Gabriel letzte Woche über das ungeliebte SPD-Mitglied Thilo Sarrazin in der “Zeit” veröffentlichte. Der Chef der ältesten deutschen Partei ist de facto der Chefankläger in dem jetzt gerade förmlich angelaufenen Ausschlussverfahren gegen seinen Genossen Sarrazin. Wenn Sarrazin allerdings nach Auffassung des SPD-Bosses kein Rassist ist, würde man meinen, wäre alles klar: Ein Parteiausschluss Thilo Sarrazins findet nicht statt, entsprechende Anträge wären aussichtslos. Tatsächlich liefert Gabriel in der “Zeit” nichts als eine einzige durchaus auf die Demontage der Person Sarrazins abzielende “Analyse”, dass es sich bei dessen Buch “Deutschland schafft sich ab” im Kern um ein rassistisches Werk handelt. Dazu muss man sagen: So spielt man nicht mit Rassismus und auch nicht mit einer Rassismus-Klage, um die es sich bei dem Parteiausschlussverfahren gegen Sarrazin der Sache nach handelt. (more…)

 

Was der Islam nicht ist

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 02:26

Da es in der veröffentlichten Diskussion und in den diversen Talksendungen immer noch ein Tabu ist, den Islam schonungslos zu analysieren, besteht in Deutschland wohl noch ein deutlicher Bedarf für klare und faktenorientierte Informationen. Das Video „What Islam is not“, das auf dem Buch von Dr. Peter Hammond „Slavery, Terrorism and Islam“ beruht, liefert die Tatsachen, die von den tonangebenden „Eliten“ in Deutschland nur zu gerne unter den Teppich gekehrt werden. Es ist aber höchste Zeit, diese Dinge anzusprechen, und da die Systemmedien bei der Aufklärung bisher weitestgehend versagen, muss dies aus dem Volk heraus kommen. Die PI-Gruppe München hat diesen wichtigen Film ins Deutsche übersetzt.

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass der Islam in der westlichen Welt schon vor Jahrhunderten klar erfasst wurde, heutzutage den Menschen aber aus volkspädagogischen Gründen eingetrichtert wird, dass er „Frieden“ bedeute. Und nicht etwa eine knallharte Herrschafts-Ideologie ist, die muslimischen Männern Macht über Frauen und beiden Macht über die „Ungläubigen“ gibt. Von einem Gott verliehen, der ganz offensichtlich enorm rachsüchtig ist und die Gewalt bis hin zum Töten im Kampf für seine Verehrung nicht nur legitimiert, sondern regelrecht fordert. (more…)

 

 
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