kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aids zwischen Afrika und Deutschland 8. Juli 2010

Einsortiert unter: Nachrichten — Knecht Christi @ 14:24

Wissenschaftler fordern sexfreien Monat gegen Aids


Sie wollen die Quote der Aids-Neuinfektionen um 45% senken. Deshalb fordern Wissenschaftler einen Monat sexueller Abstinenz in Afrika.

Um Aids zurückzudrängen, fordern Wissenschaftler einen sexfreien Monat in Afrika. Führende Aids-Forscher haben im Kampf gegen die Krankheit an afrikanische Führer appelliert, eine Kampagne für einen Monat sexueller Abstinenz zu propagieren. Das berichtet der britische “Guardian”. Die Wissenschaftler sind sicher, dass eine sexfreie Zeit die Zahl der Neuinfektionen grundlegend verringern könnte. Sie haben bei Studien herausgefunden, dass ein neu infizierter Aids-Kranker die Krankheit meist innerhalb eines Monats nach der Ansteckung überträgt. Eine Abstinenz könnte die Quote der Neuinfektionen um 45% senken.

Aids-Test und Aids-Hilfe: Wer befürchtet, sich mit HIV infiziert zu haben, sollte sich nach Angaben von Experten zuerst beraten lassen. Stellt sich bei der Beratung heraus, dass tatsächlich ein HIV-Risiko bestanden hat, kann der Test Gewissheit verschaffen. Ohne Wissen und Einverständnis des Betroffenen dürfen keine HIV-Tests vorgenommen werden. Gesundheitsämter in Baden-Württemberg bieten die Tests kostenlos an. Wer sich testen lässt, erhält eine Nummer, gibt Blut ab und erhält nach etwa einer Woche das Ergebnis anonym. Als sicher gilt das Resultat eines HIV-Tests erst drei Monate nach einer möglichen Übertragung, denn die Abwehrreaktion des Körpers gegen HIV kann vor Ablauf dieser Frist nicht zuverlässig nachgewiesen werden. Der HIV-Test ist weder eine Vorbeugungs- noch eine Schutzmaßnahme, wie die Aids-Experten betonen. Schützen können sich Partner nur, indem Sie die Regeln des Safer-Sex und Safer-Use beachten.

Die Beratung und Vermittlung von Unterstützung übernehmen die Aids-Hilfen und die Stellen in den Gesundheitsämtern. In der Beratung sollte sich jeder über mögliche soziale und rechtliche Nachteile informieren, die mit dem Test oder mit einem positiven Ergebnis verbunden sein können. Beraten werden zum Beispiel Schulklassen, Jugendgruppen, Studierende, Eltern, medizinisches oder pädagogisches Personal. Neben Grundwissen und aktuellen Erkenntnissen über das Krankheitsbild Aids und Informationen zu Infektionswegen vermitteln die Stellen Einblicke darüber, wie sich Menschen mit Aids in ihrem Alltag fühlen und mit welchen Problemen sie sich auseinandersetzen müssen. Bei der Aids-Hilfe werden Menschen, die infiziert oder bereits erkrankt sind, bei psychischen, sozialen, rechtlichen und lebenspraktischen Problemen persönlich unterstützt. Die Betreuung umfasst auch die Sterbebegleitung.

Gleichzeitig warnte in Deutschland die Aids-Stiftung vor den Folgen des von der Regierung geplanten Sparpakets. Es könnte die soziale Lage vieler HIV-Infizierter und Aids-Kranker verschlechtern. Besonders den Arbeitsprojekten für HIV-Infizierte drohe das Aus, sagte der Geschäftsführer der Aids-Stiftung, Ulrich Heide, am Montag beim Jahresbericht der Stiftung in Düsseldorf. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das das Ende für viele dieser Projekte”.

 

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