kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Österreich kotzt mich echt an! 2. April 2010

Einsortiert unter: Reportagen — Knecht Christi @ 17:45

Als ich einen Artikel mit dem Titel “Die spinnen doch die Österreicher” schrieb, meinte ich nicht jeden Österreicher, sondern einzig und allein Politiker, Gutmenschen und ganz gezielt und besonders die Medien. Heute schreibe ich, dass das Land Österreich mich anwidert, weil ich mich nicht in so einem Land wohl fühle. Ich hoffe, dass Deutschland nicht so ekelhaft ist. Der Grund meiner Wut war die Nachrichten um 6:00 auf dem Radio-Sender Ö1 vom ORF. Die Moderatorin besaß eine ungeheuerliche Frechheit und Giftigkeit, mit der sie gehässig und spöttisch meldete: “Dem Papst war die traditionelle Fußwaschung an dem Gründonnerstag wichtiger als die Opfer sexueller Gewalt zu erwähnen oder sich bei ihnen zu entschuldigen”. Dann berichtete diese “Krista” über das Heilige Turiner Grabtuch: “Das Tuch ist von einer Person, die gekreuzigt wurde. Katholische Kirche behauptet, dass diese Person Jesus sein sollte”. Dann ließ sie einen atheistischen Wissenschaftler sprechen: “Zu dieser Zeit gab es Hunderte, die genau so gekreuzigt wurden”. Dann krönte sie ihre Dreistigkeit, als sie das Thema wechselte: “Sicher aber und echt ist, dass ORF sich die Übertragungsrechte von der Bundesliga sicherte”. Kann jeder Moderator sagen, was er will, ohne zu Rechenschaft gezogen zu werden? Und wenn sie ein Atheistin ist, was kann ich doch als Christ für ihren Unglauben?

       Seit über zwei Monaten verdienen sich die Medien eine goldene Nase wie die Geier, indem sie “mit Kanonen auf Spatzen” schießen. Thema Nr. 1 auf diesem österreichischen Radio-Sender ist die “Misshandlungen der Kinder” in der katholischen Kirche; in ihrem Land und dem unbeliebten Nachbarland Deutschland. (more…)

 

Die sieben Worte Jesu Christi am Kreuz

Einsortiert unter: Spiritualität — Knecht Christi @ 05:20

Von seiner Heiligkeit Papst Schenuda III

Das Erste Wort: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”. Jesus unser barmherziger Gott – selbst in den Abgründen der Schmerzen am Kreuz – war mit den anderen beschäftigt, nicht mit sich selbst. Er erwähnt nicht seine Schmerzen, nicht sein Leiden noch seine Wunden. Er kümmert sich nicht um die Schmerzen der Geiselsträhnen auf seinem Rücken, nicht um das Einzentrieren der Nägel in seine Handgelenke und Füße, nicht um die Einstiche der Dornen auf seinem Haupt und den Stich in seine Seite noch um seinen geschundenen, erschöpften Leib; sondern lässt er dies alles beiseite. Alles, was ihn beschäftigte, war seine Liebe zu den Menschen und zuallererst gedachte er, seine Hasser und Kreuzige zu erretten. Vor seinen Lieblingen und vor sich selbst kümmerte er sich um seine Feinde. Demnach vergab er zuerst seinen Kreuzigern, dann dem Räuber. “Vater, vergib ihnen!” sagte er, als er die größten leiblichen Schmerzen litt.

Das zweite Wort: “Wahrlich, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein” (Lk.23:43). Der erste Mensch, mit dem der Herr am Kreuz sprach, war eben dieser Räuber. Er begann sein Leben nicht als Gerechter, sondern die Sünde begleitete ihn sein Leben lang, ja bis hin ans Kreuz; und noch als Gekreuzigter hatte er den Herrn geschmäht zusammen mit dem anderen Räuber (Mt.27:43). Doch dann veränderte er sich plötzlich und der Glaube drang in sein Herz. Wie gelangte er aber zu diesem Glauben und zu dieser Erneuerung? Wie konnte er an den Herrn glauben, als der Herr noch in seinen Schmerzen war und nicht in seiner Herrlichkeit, gelästert von den Leuten und nicht beim Aufsuchen der Menschen, um sie zu heilen und zu segnen? Hatte die Vergebung des Herrn gegenüber seinen Kreuzigen vielleicht das grausame Herz des Räubers so tief beeindruckt? Es konnte sein, dass er eine innere Bereitschaft zur Reue besaß, eben einen guten Ackerboden, den noch keiner gefunden hatte, der bereit wäre, ihn zu bebauen, ihn von Dornen zu befreien und guten Samen auf ihm zu säen, so dass darauf gute Pflanzen hervorsprießen konnten. Dieser Räuber war der einzige, dem Christus rasch antwortete, während er bei vielen anderen mit keinem einzigen Wort reagiert hatte. Als er verhört, gefoltert und gekreuzigt wurde! “Er tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er den Mund nicht auf” (Jes.53:7). (more…)

 

Turiner Grabtuch – Grabtuch Jesu

Einsortiert unter: Spiritualität — Knecht Christi @ 05:13

Wahrscheinlich haben Sie schon einmal vom sog. “Turiner Grabtuch” gehört. Es wird als die kostbarste Reliquie der Christenheit angesehen und ist das Grabtuch, das Leichentuch Jesu. Auf ihm ist der Negativabdruck des Heilandes zu sehen, der unanfechtbar gekreuzigt wurde.

In der Kathedrale zu Turin wird eine Kopie ausgestellt. Das Original wird alle 25 Jahre dort ausgestellt. Das letzte mal im Jahr 2000. Das vorletzte Mal 1998 zum Gedenken an Second Pia, der das Grabtuch 1898 zum ersten Mal photographiert hat :
 
Am 28. Mai 1898 wurde der Turiner Ratsherr und Rechtsanwalt Second Pia, ein geschätzter Amateurfotograf, eingeladen, das Turiner Grabtuch – zum ersten Mal in der Geschichte – zu fotografieren. Und weder er noch sonst jemand dachte daran, daß sich damit eine schwindelerregende Sensation vorbereitete. Im stillen Dunkel der Kathedrale stand er vor dem Tuch, das in ganzer Länge ausgebreitet war, eingefügt in einen Rahmen und geschützt durch eine Glasplatte. Es war vergilbt von den Jahrhunderten durchzogen von Spuren alter Brandstellen, restauriert mit Flicken.

Zwischen all den Hinweisen auf schwere Beschädigungen hob sich vom elfenbeinfarbenen Tuch ein sepiafarbener Schatten ab, der ein Abdruck eines Gesichts zu sein schien sowie zweier Arme, die Hände überkreuzt. An den Rändern schien die Farbe in ein Nichts zu verschwimmen. Je mehr die Augen sich an die Situation anpassten, um so dramatischer wurde der Anblick. Denn von dem Tuch begann sich allmählich die Gestalt eines Körpers abzuheben, etwa so, wie die Umrisse eines Ertrunkenen auf dem Wasser aufsteigen.

       Fotographisch war das Bild, das sich zeigte, kaum festzuhalten, Aber Pia gab nicht auf. Dickköpfig, wie er war, korrigierte er sich mehrmals und machte dann an jenem lauen Abend des 28. Mai mit großen Fotoplatten von 50 mal 60 Zentimeter doch noch technisch korrekte Aufnahmen. Das erste Negativ, das sich langsam auf der in das Entwicklungsbad gelegten Platte entwickelte – und die er dann vor Aufregung fast fallen ließ – sollte sich wie ein Lauffeuer über die ganze Welt verbreiten. Man sieht lange, vielleicht gewellte Haare; dann den Bart, fließend und kompakt, und die edle Form des Antlitzes; die Augen sind geschlossen, die Lider schwer. Die Partie über dem rechten Jochbein scheint geschwollen, auch die Nase; die Wange ist ebenfalls geschwollen; es ist das Antlitz eines misshandelten Menschen. Es gibt aber kein Anzeichen für eine Muskelverkrampfung. Als wäre mit dem Tod eine wundersame Beruhigung eingetreten, wirkt das Antlitz wehrlos und zugleich unverwundbar.

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Stigmata … Wahrheit oder Schwindel?

Einsortiert unter: Spiritualität — Knecht Christi @ 05:02

Papst Schenuda empfing Mirna

Jeder von uns Christen weiß, warum wir das Kreuz auf unseren Kirchen, in unseren Kirchen und in unseren Wohnungen platzieren. Die Kopten lassen sich ein Kreuz auf dem rechten Handgelenk tätowieren. Klerus und Laien tragen das Kreuz an der Brust und halten es in der Hand, wenn sie beten. Das alles tun wir, weil wir wissen, was Jesus Christus, unser Heiland, für uns am Heiligen Kreuz erlitt, um uns zu erlösen. Vielleicht hat der eine oder der andere den Film “Die Passion Christi” von Mel Gibson gesehen. Trotz der negativen Kritik der Unwissenden war der Film in keinster Weise übertrieben. Im Gegenteil dazu! Was Jesus, unser Herr und Gott, erlitt und erduldete, kann kein Mensch darstellen. Jedoch zerreißt jedem das Herz, der sieht, wie brutal die römischen Soldaten den Heiland mit “dem Flagrum Taxillatum, dem Plumbum oder Plumbatum (mit Bleikugeln und spitzigen Kochen versehen)” auspeitschten, was das Turiner Grabtuch Jesu Christi eindeutig und  unanfechtbar aufweist.

       Jedes Jahr erinnern wir uns an das, was Christus für uns erlitt: “Er wurde wegen unserer Verbrechen durchbohrt und wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm. Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir hatten uns alle wie Schafe verirrt. Jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen” (Jes.53:5). Ich sage mir selbst, dass ich nicht besser als Judas, die brutalen Soldaten und bösen Verschwörer von Ältesten, Schriftgelehrten und Pharisäern. Wie oft habe ich dich, meinen Gott, verraten? Nägel in deine Hände und Füße geschlagen? Mit Lanze in deine Seite gestochen? Dir Dornen aufgesetzt? Essig statt Wasser zum Trinken gegeben? Dich geohrfeigt, bespuckt und verhöhnt? (more…)

 

 
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